Die kunterbunte Wunderkuh

Hundert Jahre dauert sie schon an, die Fehde zwischen den Bauernhöfen der Katzbergers und der Grubers. Wie Romeo und Julia muten da die Kinder der beiden Großbauern an, die sich aufgrund der Feindschaft zwischen ihren Vätern nur heimlich treffen können. Um bei seiner Angebeteten zu sein, verkleidet sich Florian, der Sohn des Gruberbauern, als Magd und lässt sich vom Katzberger einstellen. Den plagen jedoch andere Sorgen: Ein Unbekannter verübt Farbattentate auf seine Kuh Zenzi, die sein ganzer Stolz ist. Kein Wunder, dass der Bauer zuallererst die ungeliebten Grubers verdächtigt. Florian hat indessen keinen leichten Stand auf dem Katzbergerhof, denn der Bauer und sein Knecht Theo sind sehr an der „neuen Magd“ interessiert…

Millen ze verkaafen (Müllers Mühle)

Der verwitwete Krimiautor Heinz Müller und seine Tochter Sabine kaufen eine alte Mühle vor den Toren eines Städtchens. Heinz Müller will hier seine Schreibblockade überwinden, seine Tochter will aus der Mühle ein Restaurant machen. Die beiden kaufen die Mühle, obwohl für die im Nebengebäude lebende, ehemalige Stallmagd Anna ein Wohnrecht eingeräumt ist. Dadurch kann der Preis gedrückt werden, und da Anna alt und krank ist, wird sie nach Meinung von Vater und Tochter keine sehr lange Belastung darstellen. Da allerdings haben sie sich gewaltig getäuscht. Und nicht nur darin, denn sie fallen einem raffinierten Plan zum Opfer…

Gut gehext ist halb gewonnen

Die drei Hexen Striga, Lamira und Edda haben sich leichtfertig auf einen Vertrag mit der Hölle eingelassen. Dadurch erhielten sie ewige Jugend, Reichtum und dauerhaftes Leben. Als einzige Bedingung müssen sie jede einzelne Münze bis zum Ablauf des Vertrages wieder zurück zum Schatz bringen. Gelingt ihnen dies nicht, wandern ihre Seelen in die ewige Verdammnis und sind für immer verloren. Über all die Jahre haben sie die Münzen leichtfertig ausgegeben und ihr Leben in vollen Zügen genossen. Nun rückt jedoch der Zeitpunkt des Vertragsendes näher und die Drei versuchen verzweifelt, die Münzen wieder zurückzuholen. Ob die drei Hexen am Ende den Vertrag erfüllen und sich so retten können?

Fauler Zauber

Lydia Schneiderbanger ist sehr zum Leidwesen ihrer Familie von Esoterik total begeistert. Als sie von einem Seminar den zwielichtigen Professor von Stein und seine Assistentin mitbringt, ist das Maß für die Familie voll. Die beiden Hochstapler beginnen schnell, den Glauben an das Übersinnliche anzuheizen und schon bald bricht in der Gemeinde eine regelrechte Esoterik-Hysterie aus. Als von Stein den Gartenbrunnen als mystische Heilquelle postuliert, wittern die Gemeindeoberen ihre Chance, Geld zu verdienen. Selbst der Pfarrer und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats werden vom Fieber gepackt. Da wird es der Oma zuviel, und zusammen mit ihrer Enkeltochter dreht sie den Spieß um…

In der Tür geirrt

Mareike hat es geschafft: Mit 40 endlich raus aus Mamas Klammergriff. Der gut situierte Job in München ist in greifbare Nähe gerückt. Vorher gilt es nur noch eine winzige Hürde zu nehmen: die Aufnahme in eine Wohngemeinschaft der bayerischen Hauptstadt. Doch die vermeintliche Kleinigkeit entpuppt sich als Stolperfalle. Jedenfalls wird Mareike am Ende des Tages ob der Gestalten, die ihr in ihren neuen vier Wänden begegnen, von ihren Karrieregedanken erst Mal geheilt sein.

Der Herr liebt auch die kleinen Boxer

Pfarrer Kornmeyer ist zuerst sehr angetan, als ein Amtsbruder, Pfarrer Rettenbacher, nach einem Unfall bei ihm um Unterkunft bittet. Sehr zum Unmut des Ortsgeistlichen mischt sich Pfarrer Rettenbacher jedoch von Anfang an in die Belange der Pfarrei ein und läuft seinem Gastgeber allzu sehr den Rang ab: Um die misshandelte Ella kümmert er sich genauso wie um den Verkauf der Pfarrwiese an den örtlichen Bauunternehmer Schippmann, der dort eine Halle zur Förderung des Boxsports errichten möchte. Zusammen mit seinem Amtsbruder gerät der fromme Pfarrer Kornmeyer schon bald auf Abwege, die ihn um sein Seelenheil fürchten lassen. Als dann auch noch zwei Polizeibeamte im Pfarrhaus auftauchen, beginnt für ihn zu allem Überfluss auch noch ein Krimi der besonderen Art…

Aufstand im Olymp

Während Athene, die Göttin der Weisheit, die jungen Götter Artemis, Apoll und Pan unterrichtet, treibt es Zeus immer öfters in die Welt der Menschen auf die Erde. Dieses Treiben und sein ungebührliches Verhalten, das immer mehr ausufert, ist seiner Frau Hera und den anderen weiblichen Gottheiten ein Dorn im Auge. Sie halten ihn nicht mehr für herrschaftsfähig und wollen Zeus durch ein Komplott vom obersten Thron stürzen.
Nebenbei passieren Unfälle, die vor allem Herkules, der stärkste Mann der Welt, Hermes, der Götterbote und Demeter mit ihren heilenden Fähigkeiten wieder ausbügeln müssen. Man könnte fast meinen, es “menschelt” bei den Göttern…

Der Held der Kieselsteine

Eine Schultheatergruppe bereitet sich auf einen Theaterwettbewerb vor. Man hat sich diesmal etwas Besonderes ausgedacht und will mit einem selbst entwickelten Stück an den Start gehen – doch das ist schwieriger als gedacht. Zumal es “Sabotage” durch eine Konkurrenz-Theatergruppe gibt und es auch innerhalb der Gruppe knirscht. Kurzerhand wird das Thema des Stückes gewechselt – doch die Probleme bleiben – und werden noch größer als gedacht. Aber dann gibt es eine überraschende Wendung: die Gruppen proben den Aufstand gegen die Lehrer und machen gemeinsame Sache.

Meister Lampe wird vermisst

Herr und Frau Swinegel sind die Arroganz des Hasen leid. Sie beschließen, Meister Lampe ein bisschen zu veralbern und fordern ihn zu einem Wettlauf heraus. Da die Igels die gleiche Kleidung tragen, kann man sie nicht auseinander halten, was sie für den Wettlauf ausnutzen. Der Igel startet mit dem Hasen und seine Frau läuft am anderen Ende vor dem Hasen durchs Ziel. Meister Lampe will das nicht auf sich sitzen lassen und fordert Revanche. Die Tierwelt ist in Aufregung, alle wollen bei dem ungleichen Rennen zuschauen. Auch der Fuchs … aber der hat ganz andere Pläne…

Matroschka

Margot Grünberg wünscht sich zum 50. Geburtstag eine antike, russische Matroschka-Puppe. Ihr Mann Hubert, ein echter Sparbrenner, glaubt, im Internet ein Schnäppchen gemacht zu haben. Dummerweise kommen statt einer zwei Puppen an. Schnell beginnen sich zwei dubiose Kunsthändler für das gute Stück zu interessieren. Margots Mutter Hedwig glaubt nicht an Zufälle und beginnt mit ihrem guten Freund, Tierarzt Valentin, zu „ermitteln“. Auch die neugierige Nachbarin Edeltraud steckt ihre Nase dorthin, wo sie nicht hingehört. Als dann auch noch ein Einbruch und sogar ein, vermeintlicher Mord passieren, geht alles drunter und drüber.

App ins Märchenland

Die Zeit der Märchen scheint vorbei. Mit jedem Kind, das keine Märchen mehr vorgelesen bekommt, schwindet ihre Kraft. Da fasst die böse Königin einen finsteren Plan. Mit einem magischen Smartphone verschafft sie sich Zugang in die wirkliche Welt. Sie nistet sich im Haus des Bürgermeisters von Spielberg ein, und schon bald spricht man über Heirat. Mit einem üblen Trick will sie die gesamte Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Nur Theresa, die Tochter des Bürgermeisters und ihre Freunde Max und Ricky, stellen sich den finsteren Machenschaften entgegen. Mit der App der Königin holen sie Dornröschen, Rotkäppchen und den gestiefelten Kater in die Realität und müssen all ihren Witz aufbieten, um die Märchenwelt und die Welt der Menschen zu retten.

Josef kennt sich nicht mehr aus

Auf dem Bio-Bauernhof von Josef “Bio” Bauer läuft das Leben ruhig ab. Josefs Sorgen drehen sich um seinen Weizenhaufen in der Scheune, der scheinbar immer kleiner wird, und darum, dass er immer jemanden hat, der ihm die Schweine ausmistet. Oma Margarete nimmt währenddessen die Zügel in die Hand und verschafft so der ewig schuftenden Magd eine Auszeit, besorgt ihrem alleinstehenden Sohn eine Verabredung und stiftet damit so gehörig Verwirrung, dass sie selbst ihren Geburtstag vergisst. Dass zu diesem Anlass zum ersten Mal der Freund der Enkelin Renate mitkommt, versteht sich von selbst. Zusammen mit dem Bürgermeister, dem Tierarzt, dem Vieh- und Landhändler und einigen anderen auftauchenden Personen gilt es für Familie Bauer in einigen Irrungen und Wirrungen, so manche Tücken zu überstehen.

Achtung, Nikolaus

Der vorweihnachtliche Frieden im Hause Schneider ist leicht gestört, als sich Vater Roberts Großtante, die von allen gefürchtete Ingeborg, zu einem längeren Besuch ankündigt. Ingeborg gehört zu der Sorte Mensch, der niemand etwas recht machen kann und die immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe findet. Besonders die stets zu Streichen aufgelegten Kinder Benjamin und Melanie wollen den unliebsamen Gast so schnell wie möglich loswerden. Als die gestrenge Ingeborg einen Nikolaus bestellt, um die Kinder zur Räson zu bringen, erlebt sie jedoch selbst ihr blaues „Weihnachtswunder.

D(r)amen an der Friedhofsmauer

In der Loge eines Theaters fliegen die Fetzen, weil Griselda glaubt, ihr Mann Heinrich habe eine Affäre mit seiner Sekretärin. Die junge Cynthia, die den Platz neben den beiden hat, wird scheinbar zufällig in den Ehestreit hineingezogen. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion verschwimmen, als im Stück im Stück zwei reizende alte Damen auf einem Friedhof über verflossene Ehemänner plaudern. Für Griselda jedenfalls nimmt der Abend im Anschluss eine unerwartete Wendung.

Üb immer Treu und Redlichkeit

Im örtlichen Gasthaus geht die Chorprobe des Männer-Gesangsvereins zu Ende. Der Wirt Südermann und seine Kellnerin Gianna-Marie haben nicht viel zu tun. Einziger Gast am Stammtisch ist Bürgermeister Schuldt, den Probleme plagen. Es gilt ein Stück Land zu vermarkten, was je zur Hälfte der Gemeinde und der Kirche gehört. Pastor Nolte, Leiter des Gesangvereins, teilt die Pläne des Bürgermeisters nicht. Mit Hilfe der Grünen-Politikerin Gerstenberg und einer List, versucht Schuldt in den Besitz der anderen Liegenschaftshälfte zu kommen. Tierarzt Brockmann und der Pastor durchschauen das Spiel, aber am Ende kommt es doch anders als die Beteiligten denken……..

Eine Familie steht Kopf

Christoph ist ein Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist viel beschäftigt und immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Seine Frau Petra sieht seine zahlreichen Aktivitäten mit gemischten Gefühlen. Eines Tages geht Christoph nicht mehr zur Arbeit – ohne eine Begründung zu nennen. Noch schlimmer: ein Fremder zieht bei ihnen zuhause ein. Die ganze Familie ist in Aufruhr – und das halbe Dorf, denn Christoph wird an allen Ecken und Enden vermisst. Die Gerüchte schießen ins Kraut. Was ist der Grund für Christophs sonderbares Verhalten? Während alle Welt rätselt, bastelt Christoph geheim an der Erfüllung seines Traums. Und Opa Helmut will mit dem neuen Mitbewohner unbedingt auf eine Weltreise gehen. Schließlich wird es Petra und den Kindern zuviel: sie ziehen aus.

Eine Frau für Willi

Witwer Willi bewohnt mit seiner ledigen Schwester Rosa das Elternhaus. Seine ständige Meckerei und Unordnung nerven. In der Hoffnung, dass eine Frau wieder Sinn und Ordnung in sein Leben bringt, gibt sie ohne Willis Wissen eine Heiratsanzeige auf. Unabhängig davon hat Willi selbst inseriert, um einen Teil der leerstehenden Wohnung zu vermieten. Bald tauchen die ersten Interessentinnen auf und bringen Willis und Rosas Leben gehörig durcheinander. Zumal auch noch Otto ankommt, den Rosa fälschlicherweise für einen “Mann vom anderen Ufer” hält. Das Chaos nimmt seinen Lauf

Ein Tag und drei Leben

In dem Stück ist der allein stehende Eigentümer eines Gutshofes gestorben – einzige Erbin ist anscheinend eine bereits vor 30 Jahren nach Australien ausgewanderte Nichte. Niemand im Dorf hat jedoch Kontakt zu dieser Frau. Vielleicht, so wird gemunkelt, lebt sie ja gar nicht mehr. Und so wird schon mal das „Fell des Bären“ verteilt, denn Interessenten für den stattlichen Hof gibt es genug. Als dann allerdings die Frau doch auftaucht, und das mit ihrer ganzen Patchwork-Familie im Schlepptau, beginnt ein zäher Kampf um das Erbe, bei dem mit harten Bandagen gekämpft wird. Und der so nebenbei auch noch so allerhand gut gehütete Geheimnisse ans Tageslicht befördert und so manches Geständnis erzwingt. Am Ende dieser turbulenten Geschichte ums Erben, Essen und Erwachsenwerden ist nichts mehr so, wie es zu sein schien.

Saustall beim Amtsgericht

Ein seltsamer Fall wird vor einem deutschen Amtsgericht verhandelt: Es geht um einen
Schweinediebstahl im kleinen Bauerndorf Heinolzhofen, und es stellt sich sehr bald heraus,
dass seine Bewohner längst noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Die Richterin,
der Verteidiger und die Staatsanwältin tun sich sehr schwer mit dem urwüchsigen, streit- und
rauflustigen Völkchen. Bei der Suche nach der Wahrheit prallen zwei grundverschiedene
Welten aufeinander: Rechtspflege steht gegen Bauernschläue. Sitzt der Beklagte zu Recht auf
der Anklagebank? Was hat es mit dem ominösen Unbekannten auf sich, der ihn angeblich
durch die hölzerne Wand des Schweinestalls gestoßen haben soll? Welche Rolle spielen eine
Wirtin, eine alte Kräuterfrau, ein Viehhändler und ein Dorfvorsteher in diesem verzwickten
Fall? Drei Verhandlungstermine und ein Lokaltermin werden angesetzt, bis das Verfahren
schließlich eine überraschende Wendung nimmt…

Ein Teppich voller Leichen

Der Hotelier Thomas Vinzenz wird ohne das Wissen seiner Frau seit Jahren erpresst. Allmählich geht ihm das Geld aus, und die Gäste bleiben zunehmend fern. Sie beschließen das Hotel zu verkaufen und beauftragen damit die Immobilienfirma von Veronika zu Haus. Diese bietet das Hotel unter dem Motto: „Verbringe ein Wochenende in deinem potentiellen Hotel“ zum Verkauf an, was dazu führt, dass extrem verschiedene Käufer aufeinander treffen. Die Situation gestaltet sich jedoch schwierig, weil zwei Leichen zusätzlich für Verwirrungen sorgen. Welchen (unerwarteten) Ausgang das Wochenende für Thomas und Rebekka nimmt, wird sich zeigen

Mit Himmelsmacht und Höllenfeuer

Die Wirtschaft von Mechthild Brettschneider wirft kaum noch Gewinn ab. Gerichtsvollzieher Egbert ist beinahe der einzige Stammgast. In ihrer Verzweiflung betet Mechthild um göttlichen Beistand. Der Ruf verhallt nicht ungehört, und so steht wenig später ihr Schutzengel Angelo auf der Matte. Überraschend trifft er auf einen alten Bekannten. Teufel Sam ist aus ähnlichen Gründen aufgetaucht. Die beiden sind ziemliche beste Feinde, und so wetten sie, dass der jeweils andere seinen Auftrag nicht erfüllen wird. Schon bald geraten auch andere zwischen die himmlisch-höllischen Fronten. In dem kleinen Ort herrschen verzwickte Zustände. Bürgermeister Heribert Knödel, ein korrupter Kommunalpolitiker und seine rechte Hand, die nicht minder korrupte und ebenso bissige Ladenbesitzerin Adelgunde regieren mit eiserner Hand und haben ihre eigenen Pläne mit der Gastwirtschaft. Auch der Nachbarin Roswitha ist die Wirtschaft ein Dorn im Auge. Ihr Ehemann Bernhard war schließlich einmal mit Mechthild liiert. Vollends chaotisch wird die Situation, als eine Reporterin anreist, die getarnt als Feriengast, eine Enthüllungsgeschichte schreiben will. Schon bald haben Angelo und Sam deshalb alle Hände voll zu tun, um mit “Himmelsmacht und Höllenfeuer” ihre Wette zu gewinnen.

Verflixt, verhext, verzaubert

Es war einmal vor langer Zeit, als man beinahe glaubte, Magie würde es nicht mehr geben. Da lebte auf dem kleinen Schloss Luftschloss ein Graf mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern. Ein Diener und ein Fechtmeister gehörten zu den Bediensteten, ebenso eine Köchin, die jedoch spontan eine Mehlstauballergie entwickelte, deswegen kündigte und in die Stadt zog. Es wurde eine neue Köchin benötigt, und da half des Grafen Schwester. Die kam zu Besuch und brachte eine neue Köchin mit. Gerüchte gingen durch das Land, dass eine gefährliche und geheimnisvolle Kreatur die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Außerdem wurde der Sohn des Königs vermisst und auf des Schwarzen Grafen Burg vermutet. Auf Luftschloss bekam man von all dem nicht vie mit, doch mit Ankunft der neuen Köchin sollte sich einiges ändern. Sogar für eine Person im “schweigenden Wald”, die lange Zeit alleine in einem kleinen Häuschen lebte. Und diese Geschichte wird in dem modernen Märchen “Verflixt, verhext, verzaubert” erzählt…

Netzwerkfehler

In dem Stück geht es um die Mitglieder einer Schülerzeitungs-Redaktion. Jeder hat seine Vorlieben, seine Stärken und Schwächen. Streit gibt es unter anderem um die inhaltliche Ausrichtung der Zeitung. Vor allem das Projekt “Eine Woche ohne Handy” sorgt für Wirbel. Mike, der umstrittene Chefredakteur der Schülerzeitung, will die Amtszeit des Chefredakteurs verlängern, was seiner Stellvertreterin Mia ein Dorn im Auge ist. Denn sie will den Posten selber. Der Kampf um das Amt treibt sonderbare Blüten, und nichts ist am Ende, wie es scheint.

Radio MuK

Ein kleiner lokaler Radiosender kämpft um sein Überleben. Die Radiocrew hat nur noch 4 Tage Zeit, den Sender durch genug Zuhörer zu retten. Dabei ziehen sie alle Register des modernen Formatradios. Mit Telefonaktionen, Gewinnspielen, Comedyeinlagen und Interviews versuchen sie die „Sprache der Hörer“ zu sprechen und kopieren so manch großen Radiosender und den einen oder anderen Dialekt. Dabei offenbaren sich aber auch die Schwächen der heutigen Medienlandschaft und die Frage nach der Sinnhaftigkeit wird gestellt, ebenso nach den Grenzen des guten Geschmacks gesucht. Kann die Sechstplatzierte des Castingwettbewerbes „Stimme vom Brombachsee“ mit ihrem Interview noch helfen? Hat der sprachgestörte Praktikant noch Ideen zur genialen Moderation? Und welche Rolle spielt eigentlich die griechische Putzfrau Aphroditi Papadopolus?

Der große Coup von Wickenham

In einer Kleinstadt, am Rande der Prärie, ist nicht viel los. Alles konzentriert sich auf den Saloon. Der Alltag ist grau. Der Sheriff hat so wenig zu tun, dass er pokern kann. Die Frauen haben sich unter der Leitung von einem Greenhorn zu einer „Liga der modernen Western-Ladies“ zusammengeschlossen. Eine Revolverheldin ist auf der Durchreise. Da bringt die Postkutsche eine Kassette mit Geld zur Bank. Und dann werden Pläne geschmiedet, es kommt zu einem echten Duell, es fallen Schüsse, und später geschehen unheimliche Dinge im einst beschaulichen Wickenham.

Der letzte Spießer

Horst ist ein Bürokrat, wie er im Buche steht, überkorrekt, pedantisch und eine Zumutung für seine Mitmenschen. Eines Tages nagelt er ein Vogelnest auf seinem
Grundstück zu – mit der Folge, dass zwei kleine Piepmatze verhungern. Das ruft die neue Nachbarin auf den Plan, die Horst wegen Tierquälerei anzeigt. Das hätte sie mal besser nicht getan, denn nun fährt Horst schweres Geschütz auf. Vollends die Contenance verliert er, als sein geliebter Wellensittich entfleucht. Allerdings führt das zu Konsequenzen, die Horsts sprichwörtliche Gesetzestreue in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Die Kneipe zur Sanduhr

Eugen, der Bürgermeister hat heimlich bei einem Kredithai einen Wucherkredit aufgenommen, um eine finanzielle Notlage zu überbrücken. Weil er den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann, bekommt er Drohbriefe. Eugen plant deshalb, die örtliche Bank auszurauben, in der ein großer Geldbetrag liegt. Damit nicht genug, versucht auch noch seine Frau mit dem neuen, zwielichtigen Kneipenbesitzer anzubandeln. Die Situation verkompliziert sich durch das plötzliche Auftauchen einer nicht ganz alltäglichen Polizistin, die für die Sicherheit der Bank in dem kleinen beschaulichen Ort sorgen soll. Die mannstolle Schwester des Bürgermeisters und eine alte, verwirrte Dame tragen weiter dazu bei, die Verwirrungen und Irrungen perfekt zu machen. So gilt abzuwarten, wer am Ende beim Bankraub die Nase vorn hat.

An einem Tag im März

Das Stück spielt im März/April 1933. Vier Wochen, in denen sich Deutschland dramatisch verändert: von der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik hin zur Diktatur der Nationalsozialisten. Schon kurz nach der Machtergreifung gibt es erste staatlich legitimierte, gewalttätige Aktionen gegen politische Gegner und gegen Juden. Frühjahr 1933: Eine Gastwirts-Familie muss sich in einem kleinen Städtchen in Süddeutschland mit den veränderten politischen Verhältnissen zurechtfinden. Man sympathisiert zwar nicht mit den neuen Machthabern, man will es sich aber auch nicht mit ihnen verscherzen und versucht, sich so gut wie möglich durch die schwierige Zeit zu lavieren. Dann fährt am 25. März ein mit Polizei und SA vollbesetztes Lastauto ins Städtchen. Die jüdischen Männer werden aus der Synagoge getrieben und aufs Rathaus zum „Verhör“ gebracht, weil bei Hausdurchsuchungen keine Waffen gefunden worden waren. Das Unheil nimmt seinen Lauf… Der historische Hintergrund der erzählten Geschichte ist real, die Handlung und die Personen des Stückes  sind jedoch frei erfunden.

Die zweite Chance

An einer Schule häufen sich die Diebstähle. Unter Verdacht gerät Kira, die oft aneckt und sich so wenig Freunde macht. Sie steht vor dem Rauswurf. Dabei wird sie in der Zumba-Gruppe dringend gebraucht, denn diese steht vor einem wichtigen Wettbewerb. Die Jungs der Schule bereiten sich parallel auf einen Fußball-Wettbewerb vor. Als das i-phone von Jenny verschwindet, glauben alle, Kira habe es gestohlen. Die Gruppe droht zu platzen. Doch zum Glück sind da Flo und Thorsten, zwei leidenschaftliche Hobby-Filmer.

Auf den letzten Drücker

Zwei Gangster entführen einen vermeintlich wohlhabenden Mann. Wie sich zur Verwunderung der Entführer herausstellt, will die Ehefrau nicht die geforderte Summe bezahlen. Das bringt den ursprünglichen Plan der Gauner gehörig durcheinander. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als die Ehefrau einem der Entführer Geld bietet, wenn er ihren Mann um die Ecke bringt. Doch das ist nicht die einzige Überraschung, die auf die drei Protagonisten wartet.

Mann in der Mitte

Inge Mindel, schon seit 5 Jahren im Seniorenstift, bekommt eine neue Zimmergenossin: Die in Frau Mindels Augen schrecklich hochnäsige Elisabeth von Bernhardi. Auch Frau von Bernhardi ist alles andere als erfreut, empfindet sie doch Frau Mindel als ordinär und proletenhaft. Als dann auch noch der überaus charmante Frauenversteher Josef Napfmann ins Heim zieht, bricht ein amüsanter Krieg um seine Gunst zwischen den so unterschiedlichen Zimmergenossinnen aus. Dabei mischen Stationsleiterin Wiebke und Praktikant Thomas kräftig mit – bis zum überraschenden Ende

Alte Hähne, kampferprobt

Auch Senioren können es faustdick hinter den Ohren haben. Der beste Beweis dafür ist Hermann. Nicht nur, dass selbst der Hintern seiner Altenbetreuerin Hanna nicht sicher vor ihm ist. Auch die herzliche Feindschaft zu seinem alten Kumpel Siggi wäre bei einem weniger hart gesottenen Senioren-Exemplar längst zu den Akten gelegt. Aber da auch Siggi keine Anzeichen von altersweisem Verzeihen längst verjährter Sünden erkennen lässt, leben alte Hahnenkämpfe munter wieder auf, als beide nach Jahrzehnten wieder aufeinander treffen.

Das Geburtstagsgeschenk

Fritz feiert seinen 79. Geburtstag. Seine Ehefrau Lorchen schenkt ihm Schokolade und Tabak. Fritz ist enttäuscht. Eigentlich hatte er sich etwas ganz anderes erhofft: einen Kuss von seiner Frau, den ersten seit zehn Jahren. Ob er ihn bekommt?

Die Bänkler

Auf einer Friedhofsbank versammelt sich ein Haufen schriller Personen. Man/Frau zerreißt sich nach Herzenslust den Mund über lebende oder bereits verschiedene Zeitgenossen. Ein Bild entsteht, das einem irgendwie bekannt vorkommt…..

Der liebevolle Friedrich

Friedrich bekommt Besuch von einem alten Schulfreund. Dieser wundert sich, dass Friedrich nach 50 Jahren Ehe seine Ehefrau immer noch mit liebevollen Kosenamen ruft. Der Grund dafür ist allerdings mehr als banal…

Die junge Mutter

Ein Baby mit 60? Biologisch undenkbar, wissenschaftlich aber grundsätzlich machbar. Und so sind die beiden Freundinnen einer gealterten Hollywood-Diva auch gar nicht so überrascht, als diese ihnen von ihrem Baby erzählt. Probleme gibt es erst, als die beiden das Baby sehen wollen…

Auch der Herbst hat schöne Tage

Zwei Ehepaare im Ruhestand leben im gutnachbarschaftlichen Verhältnis. Gustav lebt und leidet unter der Dominanz von Erna, seiner Frau. So sind seine Möglichkeiten, am pulsierenden Leben teilhaben zu können, stark eingegrenzt. Ganz anders ist es bei Alwine und Ferdinand. Hier ist Ferdinand derjenige, der die Richtung in der Ehe bestimmt. Seine etwas naive Ehefrau Alwine ist ihm da gerade recht. Da der geplagte Gustav mit seinem Dasein unzufrieden ist, beschließt Ferdinand, ihn auch ein bisschen an den süßen Früchten des Lebens knabbern zu lassen. Doch hier wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Rosa gibt nicht auf

Um nicht ins Altersheim zu müssen, wie es Rosas Tochter Susi vorschlägt, hat Rosas Freundin Gudrun die Idee, eine Senioren-WG zu gründen. Deshalb geben sie eine Annonce auf. Ob die angebliche Opernsängerin inklusive ihres vierbeinigen Rasse-Pinschers die richtige ist, oder der scheinbar galante Herr Hummel, der eine Rundumversorgung im Alter sucht? Rosa macht die Erfahrung, dass sich Gemeinsamkeiten nicht erzwingen lassen.

Lied oder Gedicht

Weihnachten ist a sooo romantisch. Meint Mama. Und weil zu einer romantischen Weihnacht ein Weihnachtsmann gehört, hat sie ihn auch in diesem Jahr wieder einbestellt. Für solche Fälle ist Papa genau der Richtige. Meint wer? Natürlich Mama! Vivi und Benno, ihre beiden Trabanten, sind da total anderer Ansicht. Sie haben das ganze Theater nicht erst seit gestern durchschaut. Sie finden es für völlig überflüssig. Hauptsache, die Geschenke rollen an.

Pia allein zuhaus

Zwei Tage vor Heiligabend. Mama und Papa sind ausgegangen. Pia hat sturmfreie Bude. Aber was heißt schon sturmfrei, wenn unverhoffter Weise der liebe Opa durchs Fenster gekrabbelt kommt? Da ist nicht länger „frei“, sondern „Sturm“ angesagt, zumal Opa offensichtlich bereits ein wenig vertrottelt ist. Denn wer, wenn nicht ein Trottel, bringt es fertig, ausgerechnet an Heiligabend zwei Tage zu früh zu kommen?

Bescherung ohne Geschenk

Eine Familie sitzt um ein großes Paket. Wo kommt es her? Für wen ist es? Die Erwartungen sind groß, und die Enttäuschung ist noch größer, als das Paket geöffnet wird. Schließlich gibt es eine Bescherung….allerdings (fast) ohne Geschenk.

Es weihnachtet sehr

Weihnachten: Das Fest der Liebe. Der Geschenke. Weihnachten: Das Fest der großen Ausgaben. Fritz sitzt an Heilig Abend am Tisch und rechnet die vorweihnachtlichen Ausgaben zusammen. Das Ergebnis ist verheerend… und die vorweihnachtliche Stimmung schließlich auch…

Der (fast) vergessene Weihnachtsengel

Der Christbaumschmuck erwacht auf dem Dachboden und bereitet sich auf das große Fest vor. Nur ein Engel kann sich nicht sehr freuen, denn er ist staubig und zerzaust und durfte im letzten Jahr schon nicht am Baum hängen. Wird es für ihn auch noch ein schönes Fest geben?

Hintergrubers Blautanne

Der Familienvater will am Heiligen Abend die als Christbaum vorgesehene Blautanne vor dem Haus fällen. Doch, oh Schreck: Jemand hat den Baum schon gefällt. Alle rätseln, wo der Baum geblieben ist. Steckt vielleicht der Nachbar dahinter? Bis sich alles aufklärt, müssen die Hintergrubers noch einiges mitmachen.

Tradition

Es geht doch nichts über die gute alte Tradition. Sei es der lecker schmeckende Weihnachtsbraten oder der selbst gefällte Weihnachtsbaum oder die jedes Jahr erzählte Weihnachtsgeschichte. Einerseits hängt man/frau daran, andererseits … Der eine oder andere würde vielleicht gern das Fest mal anders gestalten, traut sich aber nicht rauszurücken mit der Wahrheit. Und so läuft’s eben auch diesmal wie immer: schön der guten, alten Tradition nach.

Agentur Weihnachtsengel

Elaine und Margret sind zwei sehr unterschiedliche Schwestern. Als das Weihnachtsfest näher rückt, möchte Elaine ihrer Schwester einen Gefallen tun und ihr von der „Agentur Weihnachtsengel“ das Weihnachtsfest ausrichten lassen. Darf’s weltmännisch-pompös sein oder politisch-korrekt? Im Katalog der Agentur finden sich die unglaublichsten Gestaltungsmöglichkeiten. Nur eines ist nicht im Programm: ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreis der Familie.

Der Geist der Weihnacht

Reporterin Ruthy Rastlos ist in der Adventszeit unterwegs in einer Stadt. Sie sucht den „Geist der Weihnacht“, und damit hat sie sich ganz schön was vorgenommen. Denn egal, wen sie trifft: niemand scheint sich wirklich für den Geist der Weihnacht zu interessieren. Gehetzte Menschen, Geschenkwahn und Geschäftemacherei begegnen ihr dagegen am laufenden Band, bis sie schließlich resigniert.

Willkommen im Glubb

Elfi und Horst, ein Ehepaar mittleren Alters, haben`s nicht leicht miteinander. Horst geht gern in die Kneipe und ist außerdem begeisterter Club-Fan. Obwohl er zur Zeit arbeitslos ist, widmet er sich mit Leib und Seele dem Fan-Club, anstatt sich auf die Arbeitssuche zu konzentrieren. Das ist seiner Frau Elfi ein Dorn im Auge, denn finanziell ist`s schon ganz schön eng geworden. Der Horst aber träumt lieber vom großen Lottogewinn.
An besagtem Tag hat der älteste der drei Söhne standesamtliche Hochzeit. Mit der Brautwahl ist die Elfi alles andere als einverstanden. ﷓ Ob sie diese Hochzeit noch verhindern kann??
Aber wie das Leben so spielt: Es gibt Tage, die stellen einfach alles auf den Kopf!!

Reif für die Insel

In der ländlichen Idylle geht es zwar meist recht friedlich und beschaulich zu, allerdings gibt es auch hier ab und zu Streithähne, die schließlich vor Gericht landen und mit denen sich dann der geplagte Amtsrichter Holbein herumschlagen muss. Das ist mitunter ganz schön anstrengend!
Deswegen ist Richter Holbein heilfroh, nach 35 Jahren endlich seinen wohlverdienten Ruhestand antreten zu können. Er ist bereits offiziell verabschiedet und muss jetzt nur noch seinen allerletzten Sitzungstag absolvieren. Der wird allerdings außerordentlich turbulent und verlangt ihm noch mal so einiges ab. Am Ende ist er auf jeden Fall „Reif für die Insel“!

Endlich Pause

Es klingelt. Eine Gruppe Schüler stürmt in den Pausenhof. Gut, dass es die Pausen gibt, da kann man mal ordentlich Dampf ablassen! Vor allem wenn man gleich nach den Ferien schon wieder mit Stegreifaufgaben malträtiert wird. ﷓ Aber nicht nur die Lehrer kriegen ihr Fett weg, auch die vermeintlich allwissenden Eltern, die in der Pisa-Studie wohl ganz schön alt aussehen würden….

Die Aischgrund-Cops

Der Einakter spielt in einem kleinen Polizeirevier im beschaulichen Aischgrund (oder andere Region). Die Polizistin Lena Brater kriegt einen neuen Kollegen vor die Nase gesetzt, da der langjährige Dienststellenleiter seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten hat. Jens Pohl hat als waschechter Preuße nicht nur mit dem fränkischen Dialekt (kann angepasst werden) so seine Schwierigkeiten, er ist auch mit dem turbulenten Treiben in und um die Polizeiinspektion zunächst ganz schön überfordert. Da sorgt ein aus dem Zirkus entlaufenes Kamel für ein Verkehrschaos, eine Oma mit langen Fingern muss des Diebstahls überführt werden, ein verwüsteter Vorgarten wird zur Anzeige gebracht, usw. Und das alles am ersten Arbeitstag! Aber Aufgeben kommt nicht in Frage, also: Augen zu und durch!!

Das bisschen Haushalt

Die Bürgermeistersfrau Helene ist der Verzweiflung nahe. Der gute Geist der Familie, das Hausmädchen Anna, hat gekündigt. Chaos bricht aus, da die liebe Helene nicht gerade ein Händchen für den Haushalt hat und sich lieber mit ganzer Hingabe ihren repräsentativen Aufgaben widmet. Friseur, Maniküre, und natürlich auch regelmäßige Besuche bei der Kosmetikerin fordern ihren zeitlichen Tribut. Als Bürgermeisterfrau muss man schließlich gepflegt sein, ein perfekter Teint ist da ganz wichtig!! Also: Ein Ersatz für Anna muss her, und zwar ganz schnell! Doch von heute auf morgen geht das leider nicht, und so geht es im Hause Steiner ganz schön drunter und drüber. Und da platzt auch noch unerwartet der Landrat ins Haus…

Bauer sucht Sau

Der Jungbauer Fritz Zeilinger sitzt verzweifelt über seiner Buchhaltung. So kann`s nicht weitergehen! Immer tiefer rutscht er in die roten Zahlen. Er beschließt, seinen Hof auf Schweinemast umzustellen, da das wesentlich lukrativer sein soll.
Auch seine Mutter Liesl ist unglücklich. Da Fritz immer noch keine Frau hat, bleibt die ganze Arbeit an ihr hängen. Weil Fritz aber auch keinerlei Versuche unternimmt, sich endlich eine Frau zu angeln, hilft Liesl ein bisschen nach und gibt eine Heiratsanzeige auf. …natürlich ahnt Fritz davon nichts, und so kommt es zu reichlich Irritationen!

Der Traumjob

Ein Blick ins Arbeitsamt. Die Sachbearbeiterin ist bemüht, für den Arbeitssuchenden eine neue Stelle zu finden. Allerdings ist das nicht ganz einfach, denn der Herr ist anspruchsvoll. Nach langem Suchen hat sie die verblüffende rettende Idee…

Das Familienfest

Es ist kurz vor Heiligabend. Die dreiköpfige Familie plant, wie jedes Jahr, kurz vor knapp, den Festablauf. Allerdings haben Vater, Mutter und Kind gänzlich unterschiedliche Vorstellungen, wie und wo das Fest der Liebe gefeiert werden soll. Es kommt zum Streit. Zum Schluss stellt sich heraus, dass alles so geplant war … von der lieben Gattin, die etwas ganz Bestimmtes im Sinn hatte…

Der Aufstieg

Ein seit langem verheiratetes Ehepaar begibt sich auf eine Berg-Wandertour. Der Sturm auf den Gipfel scheint in einem Ehestreit zu münden, doch dann wendet sich doch noch alles zum Guten…

Vor dem großen Auftritt

Dieses Kurzstück zeigt auf feinsinnige Weise den alltäglichen Kampf von Mann und Frau. Trotz vieler Worte dominiert die Sprachlosigkeit zwischen dem Paar. Sie will zu einem Auftritt, er ist genervt von ihrer Aufgedrehtheit und reagiert mit stoischer Ruhe…..

Faust aufs Auge

Goethe mit Werbeblock? Oder gar in Mundart? Die Theater-AG hat so ihre eigenen Vorstellungen von Goethes Faust. Die Lehrerin ist alles andere als begeistert von der Idee. Doch den Schülern gefällt’s und sie machen sich ihren eigene Reim auf Gretchen und Channel…..

Spinatulus Wachtulus

Ein Orintologe stößt auf seinem morgendlichen Streifzug durch die Natur auf ein trauernde Wanderin, die der Seelenschmerz umtreibt.

Der Lenz, der Bengel

Der Deutschlehrer sitzt mit seiner Gattin beim Frühstück und betrachtet sich die Aufsätze seiner Klasse zum Thema „Frühlingserwachen“. Dabei kommen so manch interessante literarische Ergüsse zum Vorschein – sehr zur Belustigung der Gattin…

Silvestergeister

Ein älteres Ehepaar am Silvesterabend. Sie rackert sich ab, damit alles glänzt, er möchte seine Ruhe haben. Draüber kommt es, wie jedes Jahr, fast zum Streit. Im letzten Moment besinnen sie sich und geloben Besserung. „Gute Vorsätze“ nennt man so was. Doch darüber können die Geister nur lachen. Sie wissen, wie lange so was hält…

Nur eine Nummer

Eine Amtsstube irgendwo in Deutschland. Ein Beamter, ein Antragsteller. Doch bevor der sein Anliegen los wird, muss er sich erst einmal ausweisen. Und das erweist sich als gar nicht so einfach…

Aufs Herrchen kommt‘s an

Haben Sie sich auch schon einmal von einem frei laufenden Hund bedroht gefühlt, oder noch schlimmer: wurden Sie schon einmal das Opfer eines bisswütigen Vierbeiners? Wenn ja, haben Sie sich bestimmt fürchterlich über den Besitzer aufgeregt. Was aber, wenn der Besitzer eine Besitzerin ist und zudem ausnehmend attraktiv?

Stadtführung

Irgendwo in einer deutschen Stadt. Wissbegierige, quengelnde Touristen sind das Los eines jeden Stadtführers. Gebetsmühlenartig wiederholen sie täglich x-mal Wissenswertes und weniger Wissenswertes und bleiben dabei immer freundlich. Allerdings gibt es auch kleine Tricks, wie man die Plagegeister auf elegante Weise los wird…

Schicksalsschläge

Die arme Frau Prött. Schluchzend sitzt sie auf einer Parkbank und erregt das Mitleid der Passanten. Dass sie schwer vom Schicksal gebeutelt ist, sieht man auf den ersten Blick. Doch nicht die großen Sorgen sind es, die sie so jammern lassen. Verblüffend ist’s, was sie zu erzählen hat…

Der Nächste, bitte

„Der Nächste, bitte“ ist eine Szenenfolge von sechs voneinander unabhängigen Sketchen, die in der selben Arztpraxis spielen. Je nach den personellen Möglichkeiten können Szenen umgestellt oder weggelassen werden.

Der weibliche Zwilling

Ein junger Mann hat eine Kontaktanzeige aufgegeben und trifft nun am vereinbarten Treffpunkt auf eine vermeintliche Interessentin. Allerdings kommt ihm die Sache spanisch vor: Die Dame könne seine Großmutter sein…

Zwei im selben Boot

Zwei an der Psyche erkrankte Männer kommen während ihrer Kur ins Gespräch. Ohne große Worte scheinen sie sich bestens zu verstehen: Die Angst ist ihr Problem … die Angst vor…tja, lassen Sie sich überraschen!

Unsere Freundin Ingrid

Drei Damen sitzen gelangweilt am Kaffeetisch. Ihr Gespräch dreht sich vor allem um ihre Freundin Ingrid und deren neueste Verfehlungen. Das Trio zieht herzzerreißend über Ingrid her, und zwar so sehr, dass eine am Nachbartisch sitzende Dame gemüßigt fühlt, sich einzumischen. Sie erlebt eine Überraschung.

Vernagelt und verbohrt

Eine reine Routinearbeit entwickelt sich zum Ehekrach: Weil er im Flur ein Bild aufhängen will, aber keine Bohrmaschine zur Verfügung hat, ist Herr Burg fast am Verzweifeln, zumal seine Frau ständig ihre Kommentare zu seinen handwerklichen Fähigkeiten abgibt. Die Situation eskaliert, als Frau Burg die Hilfe des netten Nachbarn in Anspruch nehmen will…

Kaufhaus zum Glück

Während sich die Geschäftsleitung eines heruntergewirtschafteten Kaufhauses noch die Taschen vollzustopfen versucht und die Mitarbeiterinnen von Kündigungen bedroht sind, kündigt sich ein Investor aus den Staaten an. Alles scheint seinen normalen Gang zu nehmen – bis sich herausstellt, dass der Investor eine besondere Vergangenheit hat.

Höchststrafe: Kurschatten

Zwei ältere Damen auf einer Bank im Kurpark. Sie kommen ins Gespräch, und ausnahmsweise geht es einmal nicht um das Thema Krankheit und Gebrechen, sondern um das lustige Kurleben und die weniger „lustigen“ Männer. Die Damen sind sich einig: Der jüngere Liebhaber liegt voll im Trend. Zur Not würde sich frau aber auch mit einem alten Sack begnügen. Mit Franz zum Beispiel, der sich – die Beine wollen nicht mehr so recht – zu ihnen auf die Bank gesellt. Welche der beiden Frauen macht das Rennen um seine Gunst? Es kommt zu einem verbalen Duell, in dem auch das Objekt der Begierde munter mitmischt.

Die Dichterlesung

Mehr aus Langeweile besucht Frau Schuler eine Dichterlesung. Der Künstler sieht ihrem vor zehn Jahren verschwundenen Mann verblüffend ähnlich. Sein Auftreten allerdings hat sich grundlegend gewandelt, die Frauenherzen fliegen ihm zu. Als er sich aber – von seiner Frau wieder erkannt – selbst verleugnet, hat das für ihn unangenehme Konsequenzen…

Wie verhext

Eine junge Hexe bekommt Besuch von einer uralten Hexe, die so ihre Probleme mit den Verkehrsregeln hat und deshalb einen Strafzettel bekommt. Da klaut auch noch ein Räuber ihren Besen. Zu dumm, dass sie sich die Zaubersprüche nicht mehr merken kann…

Der Experte

Wer kennt sie nicht: die stets alles Besserwissenden Herren der Schöpfung, die ihrer Frau mit ewigen Belehrungen auf den Wecker gehen. Hans-Ottokar ist solch ein Prachtexemplar und unternimmt mit seiner Frau eine Wanderung in unbekannte Gefilde. Doch nicht nur die Ausrüstung beweist sich als äußerst unpraktisch. Auch Hans-Ottokars Kenntnisse lassen zu wünschen übrig…..

Mein lieber Schwan

Ein Theater kurz vor der Ouvertüre der Oper “Lohengrin”. Man hört das Orchester beim Einstimmen der Instrumente. Eine illustre Gästeschar ist anwesend. Zwei Besucher sind rege im Gespräch vertieft, als ein dritter Gast kommt und sich zwischen sie setzt. Das hätte er besser nicht tun sollen, denn nun entbrennt ein stummer, verbissener „Kampf um die Armlehne“…

Der Hansibub

Mit großer Hingabe sorgt sich Henriette um ihr Vögelchen namens Hansibub. Ihr Mann Dagobert kann ein Lied davon singen. Während er in der Wohnung die Technik in Schuss hält, grämt sich seine Frau wegen der lauten Nachbarn und wegen des armen, einsamen Hansibubs. Das Tierchen braucht Gesellschaft, findet Henriette. Eine Aufgabe, die sie ihrem Mann überträgt. Das war ein folgenschwerer Fehler… vor allem für den armen Hansibub…

Ein superbes Mahl

Keinen Cent in der Tasche, aber Riesen-Appetit? Wer glaubt, er müsse in dieser Situation hungern, ist nicht auf der Höhe der Zeit. Nur vom Besten, lautet die Devise eines Paares, das sich, ohne Geld im Portemonnaie, in einem feinen Lokal zum Dinieren niederlässt. Der jungen Dame mangelt es zwar an Manieren, dies aber gleicht der Herr durch sein weltmännisches Auftreten locker aus. Am Ende, nach einem superben Mahl, kommt das dicke Ende: die Rechnung Aber diesmal hat der Wirt die Rechnung ohne den Gast gemacht…

Am Bahnschalter

Ein junges und ein älteres Ehepaar treten fast zeitgleich vor den Kartenschalter eines Bahnhofes. Das junge Paar ist einen Tick schneller, kann sich dann aber nicht entscheiden, in welche Richtung es fahren möchte. Das ältere Ehepaar verpasst dadurch seinen Zug und wird ungehalten. Aber nicht nur das Paar, auch der Bahnbeamte verliert zunehmend die Geduld mit dem frisch verliebten Pärchen…

Kinderwahnsinn

Ein vierköpfiges „Milchzahngeschwader“ zerbricht sich den Kopf über Gott, die Welt und noch viel mehr. Der Witz des Stückes beruht darauf, dass die kleinen Racker von Erwachsenen gespielt werden. Die Themen sind bewegend: woher kommen die Babys, warum knutscht der mit dem, warum hat die keine Mama und der keinen Papa… ein köstlicher Blick ins Innenleben unserer lieben Kleinen.

Topf und Deckel

Der ganz normale Alltag in einem Ehe-Anbahnungsinstitut. Die Vermittlerin hat es mit ganz unterschiedlichen Kunden zu tun: der eine sucht eigentlich eher eine Haushälterin, die andere einen Mann, der in die Kleider ihres verstorbenen Gatten passt. Ganz schön schwierig, immer den richtigen Deckel für den richtigen Topf zu finden. Oder?

Die Permanente Frau

Eine Ausstellung steht an, doch keiner der Anwesenden hat einen blassen Schimmer von Kunst – am allerwenigsten die Ausstellerin selbst. Kein Problem, wenn man sich geschickt zu verkaufen weiß und die Gäste das Spiel mitspielen, um sich selbst nicht zu demaskieren. Dafür gerät der Gemäldesaal im Verkauf des Geschehens mehr und mehr zum Schlachtfelde zynischer Kleinkriege – was durchaus seinen Reiz hat.

Ein Dorf im Theaterfieber

Eva, die ehrgeizige Regisseurin einer Laienschauspielgruppe, geht auf Männerfang, um ihr Stück, welches auf der dorfeigenen Freilichtbühne aufgeführt werden soll, zu besetzen. Dabei kommt es zwischen Schauspielanfängern, hochkarätigen Fernsehdarstellern, Dorfschönheiten und angehenden Musicalstars zu allerlei Problemen bei den Proben, die selbst von der energischen Regieassistentin nicht immer leicht zu lösen sind. Als es endlich zur Aufführung kommt, treten neue Unwägbarkeiten in Form von Mikrofonstörungen, Bühnenbauversagen oder Texthängern auf. Ob letztendlich noch das Wetter mitspielt und die Zuschauerplätze voll werden?

Er klemmt oder “Hand am Po”

Sechs Menschen wie Du und Ich bleiben in einem Fahrstuhl stecken. Während einer der Herren unter einem ungeheuren Termindruck leidet, steht Mama, klaustrophobisch angehaucht, kurz vor einem Schreikrampf. Eine weitere Dame liegt mit dem zweiten Mann im Clinch; denn dessen rechte Hand ist an ihrem Po gelandet. Und jetzt geht es um die fundamentale Streitfrage: Wer war zuerst da? Die Hand oder der Po? Last but not least mischt Bubi die Truppe mit seinem nervtötenden Gebrüll auf, das er allerdings weniger wegen der erlittenen Ohrfeige einsetzt, sondern im Poker um möglichst viel Wiedergutmachungseis.

Groß, blond, blauäugig!

Romina, eine in Sachen Männer offenbar unmoderne, junge Frau, wagt endlich den ganz und gar nicht mehr zeitgemäßen Schritt zu einer Kontaktanzeige in der Zeitung. Wo andere das Internet strapazieren, strapaziert Romina die Mitarbeiterin in der Anzeigen-Abteilung. Das Ringen um einen zündenden Text für das Inserat ist geradezu eine Qual. Für beide. Zu beider Glück aber wird die Annoncen-Beraterin mitten in der Schlacht um die passenden Formulierungen zu ihrem Chef abkommandiert. Ein Ersatzman muss ran. Ein tüchtiger Ersatzmann. So tüchtig, dass Romina sich genötigt sieht, ab sofort keinen Mann mehr zu suchen, sondern vorsichtshalber eine neue Wohnung.

Adlig sein ist ganz schön schwer

Auf dem Schloss Brombeercastle geht es drunter und drüber. Ein König, der dauernd schläft und noch dazu unter der Fuchtel seiner Köchin steht; ein Ritter, der so schreckhaft ist, dass er sich sogar vor seinem eigenen Schatten fürchtet und ein Diener, der nicht so recht weiß, dass er eigentlich auf einem Schloss arbeitet. Ja und dann sind da noch die zwei Kinder, die der König alleine groß gezogen hat – Cinderella und ihr jüngerer Bruder Detlef. Eigentlich sind aber alle sehr zufrieden mit ihrem Leben auf Brombeercastle, würde sich nicht eines Tages ungebetener Besuch ankündigen: die Adelsüberprüferin!

Onoldia oder Mein lieber Herr Gesangsverein

Der traditionsbewusste Gesangverein Onoldia hat ein massives Problem: er hat zu wenig Mitglieder. Die Zukunft ist akut gefährdet. Wie aber an neue Sänger kommen? Ein „Casting“ soll dabei helfen, dem Mitgliederschwund entgegenzuwirken. Allerdings entwickelt sich die Veranstaltung etwas anders als erhofft…

Im Reisebüro

„Im Reisebüro“ ist eine Szenenfolge von sechs von einander unabhängigen Sketchen. Je nach den personellen Möglichkeiten können Szenen umgestellt oder weggelassen werden. Die benötigte Personenzahl beträgt zwischen 2 und 9 Personen (Geschlechter variabel). Auf köstlich-amüsante Weise erleben die Zuchauer einen Einblick in die ganz besondere Atmosphäre eines Reisebüros … und werden sich dabei vielleicht sogar selbst wiedererkennen…

Immer der Ärger mit diesen Lehren

Das Stück beschreibt in drei Zeitsprüngen auf humorvoll-skurril-drastische Weise den Schulalltag. Die erste Szene spielt in den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts, die zweite Szene in der Gegenwart und die dritte in der Zukunft – vielleicht so um das Jahr 2035. Ähnlichkeiten mit real existierenden Schul-Problemen wären rein zufällig.

Drei Pfund zuviel

Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind der Weg zu einem neuen, glücklicheren Leben. Das glauben viele Menschen. Aber da ist ja auch der innere Schweinehund, der gar nichts davon wissen will, dass Bio-Kost gesünder ist als Schweinshaxe und Sport dem Sofa vorzuziehen ist…
und da kann es bei Ehepaaren schon mal „funken“…

Minderheitenschutz

Rentner Meyrmann versteht die Welt nicht mehr. Er steht vor Gericht und weiß nicht so recht, was ihm eigentlich vorgeworfen wird. Im Gerichtssaal trifft er auf die laszive Richterin Karla und den Zeugen Dünnbier. Die Anklage lautet: Verletzung des Minderheitenschutzes. Bald erfährt Meyrmann auch den Grund: allein sein Dasein als tattriger Greis hat ihn zum Verbrecher gemacht.
Doch auch Dünnbier hat wegen seiner beharrlichen Verweigerung seines Beitrages zum Bevölkerungswachstum Dreck am Stecken.

Super-Kollege Schmitt

In jedem Unternehmen gibt es Mitarbeiter, die besonders geschätzt werden. Sie können alles, wissen alles. Kollege Schmitt ist so einer. Sein Name ist Legende. „Ich brauche ihn so sehr“, sagt seine Chefin. Doch eines Tages erscheint Kollege Schmitt nicht im Büro. Der administrative Super-Gau. Schmitts junge, unerfahrene Vertretung muss ran. Es kommt zur Krise, doch dann ist alles ganz einfach. Die Zauberworte: Eigeninitiative, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen. Eine Parodie auf den Büro-Irrsinn.

Pfingsten kann sehr lang sein

Eine Behörde irgendwo in Deutschland. Der Tag vor Pfingsten. Der pflichtbesessene Beamte Harry Ederer bleibt, alleine im Büro, mit der Hand in einem Papier-Container stecken. Als zwei Putzfrauen kommen, scheint der Ärmste der Rettung nah. Doch leider entwickelt sich die Rettungsaktion schwieriger als erwartet, und Harry Ederer muss mit Erschrecken feststellen: Pfingsten kann sehr lang sein…

Die Retter der Märchenwelt

Katja muss ihrer kleinen Schwester Märchen vorlesen und findet das todlangweilig. Mit Hilfe ihrer Freundin Anna, die einen Zauberspruch kennt, versuchen sie die Märchen unserer Zeit anzupassen. Am Anfang erscheint alles ganz logisch und fängt eigentlich gut an, aber dann verhalten sich die Figuren gar nicht mehr nach den Vorstellungen der Beiden und die Sache scheint aus dem Ruder zu laufen.

Magische Marken

Die Zeit eilt! Am übernächsten Tag ist Sperrmüll und alles, was auf dem Dachboden steht, soll wegkommen! Babsi möchte sich diesen nämlich als Wohnung ausbauen und ihr Bruder Bernd hilft ihr dabei. Ein seltsamer Bürger übergibt dem Geschwisterpaar die Briefmarkensammlung des kürzlich verstorbenen Vaters. Mit einer Gebrauchsanweisung sind sie in der Lage, Menschen verschiedener Länder auf den Dachboden zu holen. Als sie die erste Briefmarke in die Hand nehmen, entwickelt sie ein Eigenleben, Vergangenheit wird mit Gegenwart verwoben, wobei die Grenzen fließend sind!

Wartezimmer-Gschmarri II

Verschiedene Leute treffen sich in einer Arztpraxis und kommen ins Gespräch, während sie auf den Beginn der Sprechstunde warten. Eine Frau tut sich durch ihr Mundwerk und ihre Neugierde besonders hervor. Gegen Ende bekommt sie sich mit einer anderen Frau fast noch in die Haare.

Der Frosch-König oder „Wenn’s Handy in den Brunnen fällt“

Der Froschkönig ist ein bekanntes Märchen. Der Autor hat es aufgepeppt und in eine moderne Fassung gebracht. Da sieht man erst mal, dass das Märchen eigentlich nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Der Meisterfotograf

Als Fotograf muss man ablichten, was beziehungsweise wer einem vor die Linse kommt. Unter den Kunden sind schon manchmal sonderbare Gestalten. Der eine will sich mit seinem Lieblingstier ablichten lassen, die andere will ein Brautbild ohne Bräutigam. Der Meister hat bei dem ganzen Durcheinander zwar das Sagen, aber der gewiefte Lehrling hat alles im Griff.

Sicher ist sicher

Die Geschäftsleute Karin und Hermann Leisner wollen einmal vier Wochen Urlaub machen. Da in letzter Zeit in ihrer Gegend öfter eingebrochen wurde, bitten sie ihre Verwandten Erni und Gusti, doch in dieser Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Das Rentnerehepaar stimmt zu und erlebt fortan einige seltsame Dinge. Zum Schluß aber wartet eine echte Überraschung auf das rüstige „House-sitting“-Ehepaar…

Wartezimmer-Gschmarri

Verschiedene Leute treffen sich in einer Arztpraxis und kommen ins Gespräch, während sie auf den Beginn der Sprechstunde warten. Eine Frau tut sich durch ihr Mundwerk und ihre Neugierde besonders hervor. Gegen Ende bekommt sie sich mit einer anderen Frau fast noch in die Haare.

Abgesägt!

Dr. Bleifuß ist städtischer Umweltbeauftragter und als solcher voll und ganz für die Umwlt engagiert. Allerdings beschränkt sich sein Engagement für die Umwelt im wesentlichen auf blumige Sprüche. Das bekommt ein Bürger schmerzhaft zu spüren, der sich für bedrohte Bäume einsetzen will, aber in den Schlingen der Bürokratie zu Fall kommt. Da hilft nur noch der Griff zur Motorsäge.

Der doppelte Onkel

Auf einem Grundstück des Landwirts Siggi könnte ein lukratives Freizeitzentrum gebaut werden. Doch dieses Grundstück wurde einem vor Jahrzehnten nach
Amerika ausgwanderten Onkel versprochen. Als der plötzlich in der alten Heimat auftaucht, scheinen die Chancen auf das Bauprojekt auf den Nullpunkt gesunken.

Drei und drei macht glücklich

Drei Frauen leben alleine und verzichten sowohl auf Männer als auch – der Umwelt zuliebe – auf jeglichen Komfort. Deshalb sind ihnen die neuen Nachbarn (3 Männer) ein Dorn im Auge, weil die sich anscheinend überhaupt keine Gedanken machen über die Umwelt. Doch die männerlose „Front der Frauen“ bekommt erste zaghafte Risse…

Der Erlebnisbericht

Welche leidgeplagten Eltern kennen das nicht: Das Kind brütet, frustriert und gelangweilt, über einer Deutsch-Hausaufgabe und hofft auf elterliche Hilfe. Die würde man dem Schüler/der Schülerin ja gerne angedeihen lassen, aber was, wenn man nicht begreift, was der Lehrer eigentlich will? Sei’s die „Reflexion auf das eigene Ich“ oder die Verwendung von „Attributen“: Da kommt der Papa beim Hilfeversuch ganz schön ins Schleudern.

Die Kaffeefahrt

Dinge zu verkaufen, die erstens viel zu teuer sind und die zweitens niemand braucht: Dies ist der Zweck so mancher viel gepriesener Kaffeefahrt. Im vorliegenden Fall überzeugen die wortgewaltigen Verkäufer die Teilnehmer von der unbedingten Notwendigkeit der Messe-Neuheit „Brums“, was so viel heißt wie „Bio Relax Ultra Massagekissen“. Wenn Sie bisher geglaubt haben, ohne Brums durchs Leben zu kommen: vergessen Sie’s nach Lektüre dieses humorvollen, aus dem Leben gegriffenen Einakters.

Rechts vor Links(?)

Greta und Hartmut haben nichts gegen Ausländer – wie sie stets betonen. Und trotzdem stehen sie dem Spendengesuch einer Vertreterin des Vereins „Integration ausländischer Mitbürger“ skeptisch gegenüber. Doch im Verlauf der gemeinsamen Unterhaltung wendet sich das Blatt plötzlich auf merkwürdige Weise – warum bleibt da bloß für den Zuschauer ein bitterer Beigeschmack?

Hier ist Eden

„Jetzt wäre nötig eine Revolution, aber kalt sind, die einmal heiß gewesen sind. Sie gähnen, wenn das vergewaltigte und gemordete Land, Europa, an das es geglaubt hat, um Hilfe anruft…” Czeslaw Milosz

Was denn nun: Sein oder Schein

Dr. Warsinghaus, verantwortlicher Redakteur eines Senders im Bereich Fernsehspiel, ist stolzer Besitzer eines nagelneuen Porsches. An einem eisigen Wintertag geschieht das Unfassbare: Sein Wagen wird gerammt und hat nur noch Schrottwert.

Bei uns daham

Der Obst- und Gartenbauverein wird in Kürze 70 Jahre alt. Um das Für und Wider einer würdigen 70-er Feier gibt es eine kontroverse Diskussion.

Vorsicht Tango

Ein idyllisch gelegenes Ausflugs-Lokal. Zwei Damen plaudern über Gott und die Welt. Während die Ältere den Moment genießt, findet die Jüngere an allem das Haar in der Suppe. Dann erweckt ein Herr am Nachbartisch das Interesse der Frauen.

Der Hexenschuss

Turbulenter Einakter um einen Hypochonder, den die Nachbarin mit ihren Wundermitteln heilen will. In einer Reporterin, die einen Bericht über das Vereinsjubiläum des Ferdinand Bauch schreiben will, sieht die „Wunderheilerin“ ihre Chance berühmt zu werden. Für Verwirrung sorgt das Getratsche einer weiteren Nachbarin, die Ferdinands Frau zu Unrecht aufhetzt.

Zwei verschwiegene „Töchter“

Else Heil pflegt ein Geheimnis. Am 16. Geburtstag will sie ihrer Tochter Cora endlich gestehen, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Der nämlich lebt in den Vereinigten Staaten und hat zu Coras 16. Geburtstag sein Kommen angesagt. Als er scheinbar ein paar Tage früher kommt, stürzt das Else in ein „heil“-loses Durcheinander.

Der glückliche Hans

Hans im Glück: wer kennt nicht die Geschichte vom Jungen, der das Glück suchte und dabei so manch wunderliche Erfahrung machte, bevor er arm aber glücklich, wieder da war, wo die Suche nach dem Glück angefangen hatte? Der Autor verlegt diese Geschichte in die Neuzeit und man merkt, dass sie nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

Der neue Freund

Während die Tochter ihren neuen Freund zu Besuch hat, gehen die Eltern ins Bett. Allerdings finden sie keinen Schlaf, denn sie sind doch sehr unruhig bei der Vorstellung, was da drüben im anderen Zimmer passieren könnte. Die jungen Leute wiederum wünschen sich nichts mehr, als dass endlich im Schlafzimmer das Licht ausgeht. Darüber geraten sie dann auch noch in Streit, und so endet das Rendezvous ganz im Sinne der glücklichen Eltern.

Auf der Autobahn

Was gibt es Schöneres als die Fahrt der Familie in den wohlverdienten Urlaub? Bevor jedoch der Urlaubsort erreicht wird, werden die Eltern von den streitenden Kindern auf eine harte Probe gestellt. Als schließlich die Grenze erreicht wird, stellt man entsetzt fest, dass zwar alle „Mann an Bord“ sind, dass der Familie aber trotzdem etwas sehr wichtiges abhanden gekommen ist…

Auch Drachen sind nur Menschen

Charlott wohnt mit ihrer pubertierenden Tochter Kathrin, einem Findelkind, in einem kleinen Schloss auf dem Lande. Die Sorgen sind groß, denn das Geld reicht nicht für eine dringend notwendige Renovierung, gleichzeitig will ihr ein aufdringlicher Immobilien-Makler das Schloss abspenstig machen. Kathrin derweil kümmert sich wenig um die Realität. Als sie plötzlich die Stimme eines Frosches aus dem schlosseigenen Brunnen hört, glaubt sie zunächst an ein Hirngespinst. Aber als auch noch Märchenfiguren wie Rotkäppchen und Hänsel und Gretel leibhaftig vor ihr stehen, wird ihr klar, dass sie in die Märchenwelt eingetaucht ist. Hier stößt sie auch auf Faramund, den unerschrockenen Drachenkämpfer, den einst eine Hexe verfluchte. Während sich die beiden näherkommen, wird die Märchenwelt zunehmend von einer finsteren Gestalt namens Death Rider und dessen Helfer Egolf bedroht. Doch die schlimmste Gefahr für Kathrin lauert dort, wo sie sie am wenigsten erwartet hätte…

Auf der Schönheitsfarm

Sechs gestresste Freundinnen versuchen dem Alltag zu entfliehen und haben einen Aufenthalt auf einer Schönheitsfarm gebucht. Leider erfüllen sich die hochgesteckten Erwartungen nicht so, wie sie es sich in ihren Träumen vorgestellt haben. Fern von der Familie entstehen sehr schnell Konflikte, Missverständnisse und Verwicklungen, sowohl untereinander als auch mit der Leitung der Schönheitsfarm. Doch die explosive Stimmung, die die verordnete Ruhe sehr stört, meistern die Damen schließlich mit gewohnt deftigem Humor.

Gründungsfieber

Sich selbständig machen – welch ein Traum für viele Menschen! Der Weg dorthin soll mehreren Interessentinnen bei einem Seminar für Existenzgründer gezeigt werden. Doch die Seminarleiterin ist eine zwielichtige Person, genauso wie ihre Mitarbeiterin. Die Fortbildung im Esoterik-Bereich gerät etwas außer Kontrolle, insbesondere weil die Teilnehmerinnen mit einem entsprechenden Humor an die Sache gehen. Sie schwanken zwischen Glauben, Eifer und Zweifel. Der erste, der sich schließlich “selbständig” macht, ist der wertvolle Koffer einer Seminarteilnehmerin…eine nervenaufreibende Suche beginnt…

Im Himmel trifft man sich wieder

Ein humorvolles Stück aus der Zeit von Reformation und Gegenreformation, aus der Zeit der letzten Ritter und der ersten ökumenischen Liebespaare. Die Bedienstete eines katholischen Pfarrers verliebt sich in den Sohn eines Landadligen, der die evangelische Lehre eingeführt hat. Der Pfarrer will seine Magd zurückholen, wenn nötig, mit Gewalt. Unterstützung findet er beim Verwalter des Grafen, denn der Vogt führt ein doppeltes Spiel. Bis am Ende das erste ökumenische Liebespaar sein Glück findet, müssen die Protagonisten einige brenzlige Situationen überstehen. Nebenbei lernen die Landbewohner auch noch eine kulinarische Neuigkeit kennen aus Italien bringt ein Steinmetz einen “Klumpen Teig” mit. Heute würde man dazu “Pizza” sagen…
Im Original heißt das Stück “Im Himmel kummt doch widder alles zamm”

Angies Ausflug

Eine Gruppe junger Leute richtet sich in Eigenregie einen Jugendraum ein. Zu dieser Gruppe gehört auch Olaf. Er gilt in der Clique als leicht schusselig. Eines Tages erscheint ihm sein Schutzengel. Angie kann das Elend ihres Schützlings nicht länger mit ansehen und hat menschliche Gestalt angenommen. Sie ist für alle unsichtbar – außer für Olaf. Zusammen haben sie einige brenzlige Situationen durchzustehen.

Aufs Kreuz gelegt

Das Stück spielt in einer Abitursklasse. Nach einer Fete wird eine Schülerin von einem Auto überrollt und schwer verletzt. Am Steuer sitzen zwei betrunkene Mitschüler. Sie schieben die Schuld auf einen anderen Schüler, der sich nach durchzechter Nacht an nichts mehr erinnern kann. Doch auch er findet nicht den Mut, sich seiner vermeintlichen Verantwortung zu stellen und lebt fortan mit dieser Last auf dem Gewissen. Das Stück ist zum Teil Krimi, zum Teil Romanze und auch Lustspiel. Vor allem aber eines: Die Beschreibung einer Jugend zwischen No future und Null Bock, zwischen Leistungsdruck und Zukunftsangst, eine Momentaufnahme Heranwachsender und ihrer Sorgen und Nöte.

Lauter Spinner

Sie sind klein, gemein und gefräßig. Wer sich ihnen in den Weg stellt, wird gnadenlos weggeputzt: Schwammspinner-Raupen haben einen unstillbaren Hunger. Wen wundert’s, dass sie den Wald einer kleinen Gemeinde kahl fressen. Bürgermeister und Gemeinderäte nehmen den Kampf auf, versprühen sogar Gift…vergeblich. Dann haben die Menschen eine grandiose Idee…basierend auf einer wahren Begebenheit, nimmt der Autor hier mit leichtem Humor so manche menschliche Unzulänglichkeit auf die Schippe. Nach einer wahren Begebenheit.

Das Bruderherz

Georg ist in die Nachbarstochter Monika verliebt. Sein Bruder Karl-Heinz macht ihr ebenfalls den Hof und legt, um Georg in Schwierigkeiten zu bringen, eine wertvolle Blume aus Mutters Garten vor Monikas Türe. Die Mutter tobt, verdächtigt den Nachbarn der Schandtat. Sie engagiert einen Privatdetektiv, der den Übeltäter aufspüren soll. Derweil krempeln die Brüder schon mal die Ärmel hoch, um die Sache auf ihre Weise zu lösen.

Das Miststück

Die Liebesgeschichte von Anna und Karl bildet das Herz der turbulenten Geschichte, die mit viel Situationswitz das Leben auf dem Dorf persifliert. Da gibt es den machthungrigen Bürgermeister, den zu kurz gekommenen Kontrahenten, eine tattrige Oma, einen schlauen Knecht und einen bedauernswerten Touristen, der sich unter „Urlaub auf dem Bauernhof“ etwas ganz anderes vorgestellt hatte.

Das Eigentor

Der TSV Üglingen steht vor dem Wendepunkt in seiner 100-jährigen Geschichte: Ihm winkt nach 22 Jahren Zugehörigkeit zur untersten Spielklasse der Aufstieg! Zwei Entscheidungsspiele sind die letzten Hürden. Doch da verletzt sich der Stürmerstar und fällt defintiv aus. Der Vorsitzende des Vereins schnürt im ersten Spiel selbst die Stiefel, bringt aber mit einem Eigentor seine Mannschaft auf die Verliererstraße. Im Rückspiel greifen die Üglinger aber zu einer ganz ungewöhnlichen Methode, um das Blatt noch zu wenden.

und dess am hellichten Dooch

Ein Dorf erwartet die Ankunft eines reichen Amerikaners, von dem man sich einen reichen Geldsegen erwartet. Doch der Gast trifft zuerst auf den Totengräber Leo. Die beiden schließen einen Deal: Außenseiter leo taucht als verkleideter Amerikaner in seinem eigenen Dorf auf. Seine Sitten sind zwar ungewöhnlich, aber das verzeiht man dem vermeintlichen Millionär aus Übersee. Leo bringt das Dorf gehörig auf Trab, und der verfall der Sitten ist kaum noch aufzuhalten.

Der Erbschaftsjodler

Der verstorbene Karl hat der Verwandtschaft 200 000 Mark vermacht. Doch das Geld bekommt nur, wer folgendes Rätsel löst: ”Stehet die Pest vor deiner Tür – Such Zuflucht du bei ihm vor ihr – dem Helfer öffne du den Rücken – und es gereicht dir zum Entzücken”. Doch das verzwickte Testament ist nicht der einzige Grund für Turbulenzen auf dem Hof von Gunda Gerber. Ein spleeniger Plattenproduzent aus Berlin sorgt ebenso für Unruhe wie eine sangesfreudige Nachbarin und der Viehhändler Balduin.

Der Niemandshof

Der betuchte Friedrich Große kauft ein stark renovierungsbedürftiges Anwesen, in dem angeblich der Geist eines Ritters spukt. Die verfeindeten Nachbarn schicken ihre Töchter, um sich den neuen Besitzer zu angeln. Der „flüchtet“ in die Rolle seines Knechts, welcher wiederrum als „Herr“ für manches Durcheinander sorgt. Die rustikale „Aufpasserin“ und Hobby-Kriminologin Vreni hat allerhand zu tun, ehe sich das Schicksal zum Guten wendet.

Gleichg’macht ganz leichtg’macht

Eine große Chemiefirma will in einem Dorf einen Freisetzungsversuch mit Gen-Mais durchführen. Der Landwirt Anton stellt sein Feld zur Verfügung und hat fortan keine ruhige Minute mehr. Die Gegner der Gen-Technik, darunter auch seine Tochter, heizen ihm kräftig ein. Doch plötzlich geschehen mit den Demonstranten sonderbare Dinge, die sich niemand erklären kann. Ist etwa der Gen-Versuch die Ursache? Oder gar die undurchsichtige Berufs-Demonstrantin Gundel? Bis der Schlüssel zur Lösung des Problems gefunden ist, hat die Dorfgemeinschaft einiges durchzustehen.

Muggebatsche oum Mistbrialouch

Stolze Bauern, ein gewissenloser Geschäftsmann, drei alte Tanten und ein „spritziger“ Tierarzt: diese bunte Mischung verschiedener Typen bringt ein Dorf an den Rand des Ruins. Geldgier, Eitelkeit, Rücksichts- und Gedankenlosigkeit treffen aufeinander und bringen das dörfliche Gefüge gehörig durcheinander. Das Stück verknüpft auf unterhaltsame Weise Situationskomik, spitze Dialoge und überraschende Handlungselemente. Oder wann mussten Zuschauer schon mal ein Bett auf der Bühne aufbauen? – Der Autor hat das 1990 erschienene Stück inzwischen überarbeitet und 2012 neu herausgebracht.

Vier Hammel auf Brautschau

Sie haben den Frauen abgeschworen und führen einen vorbildlichen Junggesellenhaushalt. Luggi, Michel, Otto und Tom sind vier Musterexemplare von selbständigem Mann. Als die Zustände im Haushalt bedrohliche Ausmaße annehmen, suchen die jüngeren eine Frau fürLuggi, den ältesten. Per Heiratsannonce locken sie die unterschiedlichsten Frauen ins Haus. Damit fangen die Schwierigkeiten aber erst an.

Die vierte Glocke

Die Kirchengemeinde eines kleinen Kurortes will eine vierte Glocke für den Glockenturm anschaffen. Mit einem großen Fest soll die Glocke installiert werden. Der Pfarrer aber hat noch ganz andere Sorgen. Als sich im Pfarrhaus plötzlich ein Wilderer einfindet, sieht der Pfarrer seinen Ruf und sein Glockenfest gefährdet. Der Wilderer ist niemand anderes als sein Bruder. Der misstrauische Förster hat längst Verdacht geschöpft. Als sich die Lieferung der Glocke um 10 Tage verschieben soll und der Förster den Wilddieb scheinbar auf frischer Tat überführen kann, wird es dem Pfarrer zuviel…

Nidd woahr

Ein genialer Professor erfindet eine Wahrheitsdroge. Weil aer die Nebenwirkungen nicht bekannt sind, wird er vom Forschungsminister in ein kleines Dorf geschickt, um dort an den ahnungslosen Bewohnern heimlich einen Test zu machen. Das Problem ist nur, dass der gute Mann im höchsten Grad vergesslich ist und ihm zugleich Gefahr droht durch eine Agentin, die an seinen Forschungen interessiert ist. Die Dorfbewohner werden zwar zunächst ohne ihr Wissen zu Versuchskaninchen, doch das Experiment endet ganz anders als erwartet…

Der Spürhund von Sankt Anton

Pfarrer Augustus führt ein beschauliches Dasein, das allenfalls von seiner gestrengen Haushälterin Theodosia oder dem sympathischen Kleinkriminellen Toni gestört wird. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als der Mesner Ambrosius plötzlich spurlos verschwindet. Ist etwa ein Mord geschehen? Da sich der Geistliche nicht auf die Polizei verlässt, ermittelt er auf eigene Faust und macht dabei eine gar wundersame Entdeckung.

Nussknacker und Compagnie

Maximilian und Mathilde Klopfstock erhalten eine hohe Auszeichnung: Der örtliche Tugendverein wählt sie zum „Sittsamen Ehepaar des Jahres“. Dumm nur, daß beide eine Leiche im Keller haben. Er verschweigt ihr eine Nacht mit der Bardame Suzette, sie ihm einen Ausflug ins Casino und 10 000 Mark Schulden beim Schönling Theo…

Bis dass der Tod uns scheidet

Die Ehe von Petra und Peter Sinz läuft nach festen Regeln ab: Er tut, was er will, und sie nimmt alles widerspruchslos hin. Das Auf und Ab der Ehe können die Zuschauer in zwei Zeitsprüngen über einen Zeitraum von 25 Jahren mitverfolgen. Das Stück mischt Elemente der Komödie mit denen des Dramas. Es ist so lustig wie das Leben, phasenweise aber genauso ernst. Stets aber ist es am Puls der Zeit – ein Theaterstück für ambitionierte Bühnen.

Der letzte Schrei

Ein dreister Banküberfall am hellichten Tage stört die Idylle in einem kleinen Städtchen. Die Lösung des Falles entpuppt sich als geistige Knochenarbeit für den Kommissar und seine Assistentin. Was nützen verwirrende Zeugenaussagen, was nützt ein Phantombild, was eine Gegenüberstellung? Die Polizei zieht alle Register der Ermittlung, zunächst aber ohne Ergebnis. Dann wird zwar ein Teil der Beute gefunden, aber wo ist der Rest?

Hotel Sonnenschein: Vollpension mit Stromausfall

Familie Schlägel – bisher stets zu Gast im Bayrischen Wald – fährt erstmals nach Griechenland in Urlaub. Da gibt es allerlei Anpassungsschwierigkeiten. Das Schlimmste aber: Im Nachbarzimmer des Hotels Sonnenschein ist ein Herr Gert Reimann untergebracht. Herr Reimann ist Familie Schlägels richtiger Nachbar, und seit der Trennung von seiner Frau zugleich Schlägels größter Feind. Und nun wohnt man im Urlaub Tür an Tür. Das kann nicht gut gehen…. zumal sich die pubertierenden Kinder zu allem „Übel“ auch noch mögen.

Ja, Mama

Adele und ihr Lebensgefährte Hans Appelmann Junior ziehen in eine neue Mietwohnung! Sie haben noch keine Kinder und laut Vermieter dürfen sie auch niemals welche bekommen!! Was Adele allerdings noch nicht weiß, daß ihr Mann, der sonst knallharte Geschäftspraktiken bevorzugt, unter der Fuchtel seiner Mutter steht! Die steht plötzlich mit ihren Koffern vor der Tür, um bei den beiden einzuziehen! Doch das ist erst der Anfang einer turbulenten Zeit mit einer Katastrophe nach der anderen.

Pardon, mein Freund

Jean, der Franzose, und Roland, der Deutsche, sind die besten Freunde. Der eine ist Bäcker, der andere Metzger. Ihre Läden liegen nebeneinander. Es könnte alles so schön sein, würde nicht ein Immobilienmakler den neben Jeans Geschäft leer stehenden Laden an den Mann bringen wollen. Doch die beiden haben bisher jeden potenziellen Mieter erfolgreich vergrault. Bis ein fast-Food-Laden aufmacht. Roland beliefert diesen mit seinen Fleischwaren und hat plötzlich keine Zeit mehr für seinen Freund mehr. Das Geld droht die Freundschaft zu zerstören. Da greifen Rolands Frau und Jeans Schwester zu einem drastischen Plan.

Dass ich in den Himmel komm

Erwin ist Witwer. Leni ist seine neue Liebe, was Nachbarin Marie mit böser Zunge zu kommentieren weiß. Aber auch mit seiner zweiten Frau erlebt Erwin nicht immer den Himmel auf Erden. Dafür erlebt er im Traum die schönsten Sachen. Das Problem dabei: auch der schönste Traum geht einmal zu Ende. Ein humorvolles Stück über Mann und Frau, über die Liebe, über die Ehe, über Lust und Frust, kurz: über alles rund ums Thema „Beziehungskisten“.

Mach Dein Testament, Franz

Franz ist zwar schon im greisen Alter von 90 Jahren, aber der rüstige Senior ist geistig noch topfit. Seine Haushälterin versorgt ihn blendend, so daß einem noch längeren Lebensabend eigentlich nichts im Wege stünde. Nun regt sich Franz aber bisweilen kräftig auf, was wiederum seiner Gesundheit erheblich schadet. Diesen Umstand will sich sein habgieriger Neffe (der einzige Verwandte) zu Nutze machen und an Franzens Erbe herankommen. Der fiese Plan scheint aufzugehen…

Goldregen aus Übersee

Wilhelm Stahlmeier ist ein Bürgermeister, dem die Kunst wichtiger ist als der Zustand der Gemeindekasse. Kein Wunder, dass die Kommune an akutem Geldmangel leidet, und das auch noch kurz vor der Bürgermeisterwahl. Da erscheint es wie ein Wunder, dass gerade jetzt die in Argentienien zu Reichtum gekommene Ehrenbürgerin Mariana Dolores Zapaza Isanza ihren Besuch ankündigt und eine namhafte Geldspende in Aussicht stellt. Doch sie macht es der Gemeinde nicht einfach, denn die Millionärin erscheint inkognito und lässt sich als Putzfrau einstellen…

Das verrückte Haus

Im Mittelpunkt der Komödie stehen die liebenswert-schrulligen Bewohner eines Mietshauses, ihre Sorgen und Nöte. Das Haus gehört zwei Schwestern, die allerdings seit Jahren kein Wort mehr miteinander gesprochen haben. Ein Grillabend soll das Eis brechen, doch es kommt ganz anders. Für etliche Verwirrung sorgt die schwerhörige Frau Birschisky, die glaubt, einen gefährlichen Mörder unschädlich gemacht zu haben. Zu den skurrilen Gestalten gehören auch die ewig durstige Postbotin und der dauernd grantelnde Hausmeister.

Der 31. November

Nach fünf Jahren Streit mit ihrem sturen Vater ist Annemarie zur Versöhnung wild entschlossen. Um ja nichts Falsches zu sagen, hat sie eine Szene ausgearbeitet. Mutter und Freund sind als Komplizen und Schauspieler gleichermaßen eingeweiht. Doch die Sache geht schief. Für Annemarie kein Grund, aufzugeben. Um ihren Vater mürbe zu machen, wiederholen die drei das Ganze einfach am nächsten Tag noch einmal. Da zweifelt nicht nur der Vater zunehmend an seinem Verstand.

Die steinreiche Lumpenbande

Die Familie Klemm besteht aus einer Ansammlung sympathischer Kleinkrimineller, die es mit dem Begriff ”Eigentum” nicht sonderlich genau nimmt. Als in der Nähe ein wertvoller Edelstein gestohlen wird, fällt der Verdacht natürlich auf die “Lumpenbande”. Die gelangt zwar tatsächlich in den Besitz des Steines, würde ihn aber liebend gern wieder loswerden, weil er doch eine Nummer zu groß ist. Ein gar nicht so leichtes Unterfangen, das durch die Anwesenheit einer “beißzängigen” Kommissarin und eines schusseligen Bewährungshelfers zusätzlich erschwert wird…

Die giftige Verwandtschaft

Eine Frau lädt zu ihrem 70. Geburtstag die liebe Verwandtschaft ein. Die Kinder erhoffen sich aus unterschiedlichen Gründen Omas Geldsegen. Doch die Frau hat etwas ganz anderes vor. Schon bei der Ankunft kommen die Kinder nicht aus dem Staunen heraus. Oma macht Yoga, hat ihren Fernseher verkauft und hält sich eine Ratte. Doch damit fängt die Jagd nach dem lieben Geld der Oma, äh, natürlich nach dem Geld der lieben Oma erst richtig an. Nicht einmal vor Gewalt schrecken die raffgierigen Verwandten schließlich zurück.

Dinner for Four

Die Geschäfte des Herrn Hellmuth Stadelmann laufen schleppend! Sein einstmals gut laufender Druckereibetrieb ist nahezu am Ende! Doch nun scheint wieder Licht am Horizont! Ein Großinvestor aus den USA hat sich angesagt! Um diesem nun etwas besonderes zu bieten lädt man ihn nebst Gattin zu einem „Dinner for four“ bei sich zu Hause ein! Für professionelles Ambiente sollen ein eigens dafür angemieteter Koch, sowie ein Kellner sorgen! Eine Woche vor dem Termin sagt der Mietservice „Le Gourmet“ ab!Die Mutter vergißt, die Absage zu übermitteln! Zwei Freunde der Tochter werden kurzerhand überredet mitzuhelfen! Um wenigstens ein einigermaßen anständiges Essen zu liefern, wird die Putzfrau Marta zwangsrekrutiert. Doch auch mit dem vermeintlichen Großinvestor stimmt etwas nicht!!

Chaos auf dem Bauernhof

Karin Müller muss für zwei Wochen in eine Klinik. Da sie ihrem Mann Werner nicht zutraut, den Bauernhof alleine zu bewirtschaften, engagiert sie eine Dorfhelferin und bittet zudem die Schwiegermutter ins Haus. Werners Freund, das Schlitzohr Hans, gibt gleichzeitig aus Jux eine Heiratsanzeige für Werner auf, die dafür sorgt, dass der Bauernhof im Chaos unterzugehen droht. Sogar Leib und Leben scheinen plötzlich bedroht.

Reise nach Jerusalem

Das wohlhabende Ehepaar Schicker entschließt sich kurzfristig, nicht in Urlaub zu fliegen. Um sich keine Blöße zu geben, wird den Nachbarn aber vorgetäuscht, dass man doch nach Jerusalem geflogen ist. In Wirklichkeit versteckt sich das Paar im eigenen Keller. Wer hätte denn ahnen können, dass das Flugzeug abstürzt?

Scheinheiligkeit hat einen Namen

Hans Hagen ist das, was man heutzutage als „Macho“ bezeichnet. Während seine Frau Gudrun den Haushalt in Schuss hält, verrichtet er bei abendlichen Sitzungen als Stadtrat ehrenamtliche Schwerstarbeit. Das schöne Leben könnte ewig so weitergehen, geriete da nicht eines Tages die Hausordnung ins Wanken: Seine Frau lässt sich als Bürgermeister-Kandidatin aufstellen.

Wenn erst einmal die schönen Blüten blühen

Julia Regenbogen ist eine verwitwete Künstlerin, die ein Herz für Arme hat. Was ihr allerdings fehlt, ist Geld. Dass sie trotzdem fleißig spendet, hat damit zu tun, dass sie ihre künstlerischen Fähigkeiten für illegale Zwecke nutzt: sie stellt „Blüten“ her, die sie dann für einen guten Zweck verschenkt. Zu allem Überfluss kommt Julia der windige Geschäftsmann Dr. Kantweich auf die Schliche und erpresst sie.

Alles bloß Theater?

Turbulenz und Tiefgang, Komik und innere Konflikte verbinden sich auf dem Boden einer doppelt spannenden Bühnenwirklichkeit: Eine Amateurgruppe zittert ihrer zehnten Saison entgegen. An dem Spiel im Spiel (Der Zuschauer fragt sich öfters: „Ist das Probe oder Wirklichkeit?“) werden sechs Aufzüge entfacht voll knisternder Emotion, Rasanz, Amüsanz und erheiternder Handgreiflichkeit. Die Presse schrieb: „Der Autor versteht es auf virtuose Weise, einer turbulenten, leichten Komödie den ernsten Kern eines Beziehungsdramas einzupflanzen. Drumherum und mittendurch fliegen Szenen, die aktuelle Medien-Moden wie Handy-Manie oder Big Brother aufspießen“.

Der Jubiläums-Zinnober

In einem Dorf steht die 1000-Jahr-Feier an. Grund genug für die Landfrauen und die Feuerwehr, sich wegen der Ausrichtung des Festes in die Wolle zu kriegen. Dann winkt plötzlich eine stattliche Erbschaft. Doch die gibt es nur, wenn man/frau sich verträgt. Schon das allein ist mehr als schwer. Doch zu allem Übel verschwinden auf mysteriöse Weise die Einnahmen aus dem Heimatabend. Die Nerven der streiterprobten Dorfbewohner werden auf eine harte Probe gestellt. Nur die steinalte Babette behält die Nerven und die Übersicht.

Wer berühmt sein will, muss sterben

Herbert Weber versucht sich als Schriftsteller von Kriminalromanen. Bisher wurde jedoch keines seiner Werke veröffentlicht. Kein Wunder also, dass seine Frau Birgit und Tochter Anja nicht gerade gut auf seine künstlerische Tätigkeit zu sprechen sind. Als Herberts Schwestern ihm dann noch seine Mutter ins Haus setzen wollen, bekommt Herbert die Krise. Herbert täuscht seinen Tod vor.

Wellness now

Wir befinden uns in der Beauty-Klinik von Frau Amen. Unsere Klientinnen und Klienten verbringen hier ein Wellness-Wochenende. Fit For Fun heißt die Devise. Man sucht Entspannung, Verschönerung, Gewichtsverlust oder ist einfach nur dabei, weil man ein Preisausschreiben gewonnen hat. Aber wer schön sein will, muss auch hin und wieder leiden. Wie die Kunden in unserem “Etablissement”. Sie erleben ein Wochenende voller Leiden, Liebe, Leidenschaft und…Lügen!

Räuber im Rock

Der Bankräuber Charly flüchtet sich – in Frauenkleidern – in ein Haus. Dort wohnen fünf Frauen, die auf der Suche nach einer weiteren Untermieterin sind. Um unterzutauchen, gibt sich Charly als russische Aussiedlerin aus. Er wird von den Frauen aufgenommen und entwickelt sich zur guten Seele der WG. Doch Charly, der sich “Tanjuscha” nennt, muss ständig damit rechnen, dass seine Tarnung auffliegt, und er stolpert von einer heiklen Situation in die nächste.

Bier, Bits und ein Baby

Eine vorbildlich geführte Männer-WG, deren geistiger Mittelpunkt der stets gut gefüllte Kasten Bier ist, gerät aus den Fugen. Eine junge Mutter mit Kind bringt den Haushalt und die Herzen der Männer total durcheinander. Nun heißt es „Windeln statt Reifen wechseln“. Ein von der Spielberatung in Heidelberg empfohlenes Theaterstück.

Heiratsfieber

Die ledige Anna lebt mit ihren bei den sehr unterschiedlichen Töchtern in den Tag hinein. Mit dem Thema Männer hat sie zum Leidwesen ihrer Töchter abgeschlossen. Also beschließen diese, etwas nachzuhelfen. Sie verfassen einen fingierten Brief, der ihrer Mutter vermeintlich eine Erbschaft in Aussicht stellt für den Fall, dass sie heiratet. Anna springt tatsächlich drauf an, und damit nehmen die Irrungen und Wirrungen ihren unvermeidlichen Lauf..

Der Hecht im Karpfenteich

Die Familien Fischer und Gräber teilen sich ein Gartengrundstück an einem Fischteich. Anglerglück haben die beiden Männer allerdings nicht mehr. Der Teich scheint wie leergefischt. Zu allem Übel schleicht auch noch ein Betrüger durch die Gegend und wickelt die Frauen um den Finger. Allerdings haben die Kinder aufgepasst und schmieden ein Komplott, um den „tollen Hecht“ zu überführen.

Weihnachtsüberraschung Tante Anna

Ein Männerquartett hat sich aufgemacht zu einem lustigen Ausflug an die Mosel. Die vier wollen so richtig was erleben… doch sie haben die Rechnung ohne die rüstige Dame Anna gemacht, die sich ihnen an die Fersen heftet und sogar vor einem Discobesuch nicht zurückschreckt. Zurück in der Heimat, sitzt einem der vier Herren der Schalk im Nacken. Zum Scherz schreibt er allen eine Karte von der Tante Anna, in der sie ihr Kommen ankündigt. Damit versetzt er seine Kumpanen und deren Frauen in helle Aufregung…

So ein Durcheinander

Der Antiquitätenhändler Anton Krempl betreibt nebenbei noch eine kleine Vieh- und Landwirtschaft, die von seiner Frau Else und der noch ledigen, naiven Tochter Rosalinde betreut wird. Rosalinde macht sich nichts aus Männern. Das soll sich nach dem Willen der Eltern schnell ändern, denn sie hoffen, dass sie durch Rosalindes baldige Heirat in den Genuss staatlicher Fördergelder kommen. Allerdings ist Rosalinde ein „harter Brocken“ für die heiratswilligen Herren.

Hau mich nicht (How mich nett)

Erhard Übelein ist in aller Munde!Nicht zuletzt auch deswegen, weil er Patenschaften für Kinder in anderen Ländern übernommen hat. So wird der in Wahrheit gar nicht so aufgeschlossene Kommunalpolitiker zum Weltmann! Sein kleiner Lebensmittelladen wird dabei immer mehr zum Umschlagplatz von Meinungen. Die treten aber erst richtig zu Tage, als sich ein Patenkind zu Besuch ankündigt. Und zwar ein Apache aus Amerika…

Abends, wenn die Ahnfrau geistert

Graf Johannes von Bornstein freut sich sehr auf das Wochenende mit vier alten Freunden, die er auf seine mittelalterliche Burg eingeladen hat. Doch schon der erste Abend verläuft überhaupt nicht nach seinen Vorstellungen: Es erscheint ihm nämlich seine Urahne, Gräfin Charlotte von Bornstein. Sie eröffnet ihm, dass er sie von ihrem jahrhundertelangen nächtlichen Leiden erlösen könne, indem er auf seinem Besitz einen Schatz hebe. Die Suche nach ihm stellt sich jedoch als sehr schwierig heraus

Immer dasselbe

Renate Plotzki ärgert sich zum wiederholten Male über ihren Mann Horst. Anstatt im Laden zu helfen, sitzt der lieber im Keller und werkelt an seiner Modellbahn. Die Nachbarinnen haben ähnliche Erfahrungen mit ihren Lebensgefährten. Dann verbreitet der Postbote Kühn die Nachricht, die neue Besitzerin des frisch renovierten Hauses stamme aus dem Rotlichtmilieu. Die Gerüchteküche kocht und beflügelt die Frauen zu einer „Verschwörung“ gegen die Männer.

Wer küsst die Braut?

Marlene liebt Harald. Obwohl sie sich noch nicht lange kennen, haben sie beschlossen, zu heiraten. Am Tag vor der Hochzeit lernt Marlene Haralds Mutter kennen und erschrickt heftig: Mama Winzig hat die Familie fest im Griff. Während der Zeitpunkt der Hochzeit nun mehr und mehr naht, werden Marlenes Zweifel immer größer… zumal sie sich mehr zu ihrem Chef hingezogen fühlt als sie sich eingestehen will. Harald wiederum küsst in der Nacht vor der Hochzeit die Falsche… Bleibt die große Frage: Wer küsst die Braut??

Der letzte Vorhang

WELLERS KUNSTBÜHNE“ steht als Theater wirtschaftlich auf wackligen Beinen. Theaterleiter und Regisseur Henry Weller hofft, mit Goethes Faust die finanzielle Situation bessern zu können. Doch der Bühne werden die Aufführungsrechte entzogen. Mit unkonventionellen Lösungen versucht Henry Weller sein Theater zu retten. Eine lizenzfreie Don-Quichotte-Nachdichtung aus Schülertagen und experimentelle Rollenbesetzung versprechen scheinbar die Rettung…

Ein Amt auf Abwegen

Alle reden von schlanker Verwaltung, von der Dienstleistungsgesellschaft, von modernem Management. Doch nicht überall, wo „Reform“ drauf steht, ist auch „Reform“ drin. Denn es ist gar nicht so einfach, sich von Althergebrachtem zu trennen. Das müssen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bürgermeister Willi Hammel erfahren. Er hat seine kleine Gemeinde beim Wettbewerb „bürgerfreundlichste Kommune Deutschlands“ angemeldet und ist fest davon überzeugt, die mitkonkurrierenden Nachbarstädte aus dem Rennen zu werfen.

Schwarzer Blitz und roter Hahn

Für Nikolaus Penzberger, einen handfesten und streitlustigen Dorfpfarrer, war die letzte Kommunalwahl ein Schuss in den Ofen: Sie hat eine „Rote Liste“ mit dem moskautreuen Bürgermeister Ludwig Hahn ins Rathaus gebracht. Dabei geraten nicht nur der Pfarrer und der Bürgermeister, sondern auch die „Kirchentreuen“ und die „Kommunisten“ immer wieder aneinander. Für den Pfarrer bricht eine Welt zusammen, als der Schutzpatron des Dorfes, der Heilige Severius, von seinem angestammten Platz im Wirtshaus verschwindet und das Dorf seines himmlischen Schutzes beraubt ist. Aber sogar diese Katastrophe ist vergessen, als die Historikerin Dr. Lechner im Wirtshaus Quartier nimmt und von einem amerikanischen Militärschatz erzählt, der im Dorfsee versenkt worden sein soll…

Geist ist geil

Ein Land-Schlösschen dient seit kurzem als Seminarhaus, weil die verarmte Adligenfamilie unbedingt Geld braucht. Die bucklige Verwandtschaft steht nämlich schon bereit, um sich das Schloss unter den Nagel zu reißen. Doch dank der ersten Gäste, so hofft die Familie, soll es finanziell wieder bergauf gehen. Nun kommen eine Gruppe Investment-Bänker, eine Gruppe Esoterikerinnen und eine besondere Theatergruppe ins Schloss, um dort ganz unterschiedlichen Aktivitäten nachzugehen. Dazu gesellt sich ein Ehepaar, das sehr zurückhaltend ist, aber einen bestimmten Plan verfolgt. Als schließlich versehentlich der Schlossgeist erweckt wird, entwickeln die Ereignisse ihre ganz eigene Dynamik. Der gute Mann möchte nämlich endlich erlöst werden, hat aber vergessen, warum und wie er verflucht wurde.

Im verrückten Wilden Westen

Eigentlich ist in Notown alles ganz normal. Der Sheriff vertritt Recht und Ordnung, der Frauenkreis Sitte und Anstand und die Halbstarken spielen sich auf. Doch diese rustikale Harmonie aus Neid und Streit wird plötzlich gestört. Ein Fremder kommt in die Stadt. Mit seinem unnahbaren Wesen bringt er die vertrauten Streitereien, den gewohnten Alltag durcheinander. Misstrauen entsteht. Gerade jetzt, da der Murdock-Clan und die Viehhändlerin Penny Cash wieder in Ruhe ihre „guten Geschäfte“ machen wollen….. Und dann hat sich auch noch Lomasi, eine junge Kiowa, in die Stadt geflüchtet. Sie sorgt für zusätzlichen Trubel, weil die Murdocks dieses heimatlose Halbblut erschießen wollen. Aber Mrs. Nightingale möchte die Wilde gerne erziehen. Lomasi spürt, egal wer hier gewinnt, sie wird geopfert – mit Leib oder Seele. Jedoch, noch ist der Fremde in der Stadt und der Wilde Westen spielt verrückt! Also balgen und schießen sich unsere Konkurrenten zum Vergnügen des Publikums mit Irrungen und Verwirrungen turbulent ins Happy End.

Gibt’s im Himmel Kartoffeln? oder “De Grumbeerkeenisch vun Ruchem”

Der reiche Kartoffelbauer Heinrich Karch wird mitten aus seinem irdischen Arbeitsleben abberufen. Er findet sich im Aufenthaltsraum des Himmels wieder. Ferdinand, der oberste Sicherheitschef,teilt ihm Marlene, eine ehemalige Schauspielerin, als Partnerin zu. Beide bekommen Sonderfunktionen als Schutzengel. Höllisch wird es, als sich Rufus, Assistent des Höllenfürsten Luzifer, im Himmel einschleicht. Um seinem Chef zu imponieren, versucht er, Neuzugänge mit tollen Versprechungen für die Hölle zu gewinnen. Heinrich widersteht diesen Versuchungen eisern. Rufus ist tief verärgert und kündigt an, seine Witwe Marga und die Tochter Annabelle samt Betrieb zu ruinieren. Turbulenzen sind die Folge.
Erhältlich in hochdeutsch und in Pfälzer Mundart

Obacht Erbschleicher

Philippine Kurz ist seit 15 Jahren verwitwet. Sie bezieht eine hohe Rente und besitzt ein großes Haus, das sie mit ihrer ledigen Tochter Klara bewohnt. Durch finanzielle Not ziehen die älteste Tochter Luise, deren Ehemann Willibald und Enkelin Julia ein. Willibald hat das Vermögen verprasst, ist faul und ein Großmaul. Aufgrund eines Mißverständnisses glaubt Philippine, ihr Vermögen samt Haus verloren zu haben. Ihr einziger Verbündeter ist der Witwer Karl-Friedrich, den sie auf dem Friedhof kennengelernt hat. Willibald hält den neuen Freund der Schwiegermutter allerdings für einen Erbschleicher und schaltet auf Konfrontation. Ob das gut geht?
Erhältlich in Hochdeutsch und in Pfälzer Mundart

Aspirin & Bratkartoffeln

Klara Amalie König ist tot. Ein renovierungsbedürftiges Gasthaus, eine Rezeptsammlung und Schulden, das ist alles, was sie ihrem Sohn Sigismund hinterlässt. Dieser hofft, mit Hilfe der Fernseh-Koch-Show “Kochen mit Geschmack” das Gasthaus retten zu können. Einzige Voraussetzung: Das eingereichte Rezet für den “Filettopf König” muss vom TV-Sender ausgewählt und mittels Testesser bewertet werden. Doch Wirt Sigismund hat noch andere Sorgen: die langjährige Bedienung Barbara kündigt, Pastor Frommhold legt ihm nahe, sich zu verehelichen, und seine Schwester (das schwarze Schaf der Familie) taucht nach jahrelanger Abwesenheit überraschend wieder auf. Auch die neue Küchenhilfe Mandy scheint nicht besonders hilfreich zu sein, aber vielleicht trägt ja die unerwartete Besucherin Brunhilde Wagner zur Rettung des Gasthauses König bei…

Öchsle

Der Bierbrauer eines Dorfes im 17. Jahrundert blickt neidvoll auf seine mit Vorliebe weintrinkenden Mitbewohner. Um ihnen die nächste Ernte zu vergällen, heckt er einen raffinierten Plan aus, der auch zu gelingen scheint. Doch am Ende kommt alles ganz anders….eine wortwitzig-spritzige Komödie aus der Zeit, als die Schoppen noch sauer und die Frauen noch süße Weiber waren…leicht übertragbar in jede Wein- beziehungsweise Biergegend und deshalb in ganz Deutschland spielbar.

Die falsche Erbtante

Die zwei Freunde Konrad und Georg sind bedauernswerte Ehemänner, die schwer unter dem Regiment ihrer herrischen Frauen leiden. Unter anderem haben beide natürlich strengstes Wirtshausverbot. Während sich Georg ergeben in sein Los fügt, rebelliert Konrad zumindest ab und an. Die größte Lumperei Konrad’s scheint aber die Geschichte mit einer Erbtante in der nahen Stadt zu sein, wie er seinem Freund Georg preisgibt. Die existiert zwar nur in seiner Fantasie; aber seine geldgierige Frau fällt darauf rein und so kommt Konrad alle vier Wochen in die Stadt, wo er flugs in’s nächste Wirtshaus geht um sich zu vergnügen. In Erwartung der ersehnten Erbschaft werden diese Ausflüge von seiner Frau auch noch finanziell unterstützt. Bis seine Frau, aufgehetzt von der Nachbarin, eines Tages unbedingt mitfahren will, um die Tante kennen zu lernen. Jetzt wird es kritisch.

In Schottland sind die Nächte lang

Voll freudiger Erwartung betritt Alfons Türlmaier, ein pingeliger Beamter ohne Manieren, mit Familie das in den schottischen Highlands gelegene Schloss Baltrimore, das sich im Besitz seiner Tante befindet. Die Schlossherrin scheint zunächst unpässlich zu sein, doch stellt sich sehr bald heraus, dass sie auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Hat die Dienerschaft vielleicht die Hand im Spiel? Schon bald haben Türlmaiers das Gefühl, in einem Horrorfilm gelandet zu sein: Nicht nur die Kammerzofe, der Butler und ein hexenhafter Gast versetzen sie in Unruhe, nein, offensichtlich treibt noch ein alter Geist aus dem späten Mittelalter, Sir Cedric, nachts sein Unwesen…

Mord im Moor

Bisher war der Hobby-Detektivin Euphelia bei ihren kriminalistischen Bemühungen nur wenig Erfolg beschieden. Als jedoch in der „Villa Strohmann“ ein Mord geschieht und die Leiche spurlos verschwindet, erwacht in ihr der Jagdinstinkt. An Verdächtigen mangelt es nicht, und die düstere, entlegene Moorlandschaft, in der die „Villa Strohmann“ liegt, wirft zusätzliche Fragen auf: Wer steckt hinter dem Mord? Wo ist das Motiv? Was ist Sir Henry, dem Leibdiener des verstorbenen Kapitäns Strohmann zugestoßen? Gemeinsam mit ihrem „Assistenten“ begibt sich Euphelia auf Mörderjagd und gerät in immer gefährlichere Situationen….

Die Treibjagd

Neid, Neugier und Niedertracht sind weit verbreitete menschliche Eigenschaften. Wenn dann noch Gier, Geltungssucht und Gedankenlosigkeit hinzu kommen, bildet sich schnell der ideale Nährboden für wildeste Gerüchte. Was gibt es Spannenderes, als eben Gehörtes – „etwas“ dramatisiert – weiterzuerzählen, es anzureichern mit der eigenen Vorstellungskraft und so vermeintlich Fakten zu schaffen, die in Wirklichkeit nichts anderes sind als Hirngespinste? Gerüchte eben, an denen nichts dran ist. Opfer eines solchen Gerüchtes wird der Klavierlehrer Clemens, der seit kurzem in einem kleinen Städtchen lebt. Die 17-jährige Jenny nimmt bei ihm Klavierunterricht. Sie will sich bei DSDS bewerben, was ihren Eltern überhaupt nicht passt. Jenny steigt aus Zeitmangel aus ihrer Band aus – was den Bandmitgliedern überhaupt nicht gefällt. Plötzlich taucht das Gerücht auf, Clemens stehe auf junge Mädchen. Jenny sieht sich plötzlich dem Verdacht ausgesetzt, schwanger zu sein. Zudem geistert das Gerücht durch den Ort, dass sich neuerdings eine dunkle Gestalt herumtreibt. Für die Einwohner ist die Sache klar: Clemens steckt hinter der finsteren Gestalt. Obwohl es nur Vermutungen gibt, zieht sich die Schlinge um Clemens‘ Hals immer enger zu.

Ein Sommer voller Träume

Sommer 1969. Die Zeit der Blumenkinder, der Love Generation. Eine Kommune Hippies zieht in ein kleines Dorf. Mit ihrer provokativen Lebenseinstellung und ihrem schrägen Outfit bringen sie das Dorfgefüge gehörig durcheinander. Englische Lieder für den Gesangverein? Lange Haare für die Dorfbuben? Freie Liebe für alle? Das kann nicht gut gehen…Das Stück beginnt nach der Beerdigung des Dorfbewohners Karl Schmidt, der Selbstmord begangen hat. Seine einzige Verwandte ist eine Nichte, die in England lebt. Ihr hat er vor seinem Tod geschrieben und sie gebeten, nach Deutschland zu kommen. Die junge Frau bringt ihre Geschwister und einige Freunde mit und zieht in das leerstehende Gebäude ein. Das allerdings gefällt den Dorfoberen gar nicht – die Konflikte sind vorprogrammiert. Dass der Bürgermeister die Hippies aber unbedingt vertreiben will, hat noch ganz andere Gründe: Er fürchtet, dass ein dunkles Familiengeheimnis ans Tageslicht kommt.

Die dicksten Bauern (60 Min.)

Jan ist zwar der dickste, das heißt der größte Bauer im Dorf, aber auch der größte Knauser. Sehr zum Leidwesen seiner Frau Resi. Es sind schon drei Jahre her, dass Jan ihr zuletzt ein Paar neue Schuhe gekauft hat. Da hat es Gretel, die Nachbarin, erheblich besser. Schuhe zu kaufen ist für sie kein Problem. Ihr Mann Toni ist stets bereit, das nötige Kleingeld dafür bereit zu stellen. Wie der Zufall es will, besucht der Schuhmacher Theo eines Tages Jan und Resi. Obwohl er in der Stadt ein florierendes Geschäft besitzt, will er ihnen als „fliegender Händler“ Schuhe verkaufen. Wie nicht anders zu erwarten, stößt er bei Jan damit aber auf Granit. Erst als Theo ihm eine abenteuerlich anmutende Wette anbietet, bei der Jan ein Paar Schuhe „umsonst“ ergattern kann, wird er weich. Diese Wette führt zu absurden Situationen

Die dicksten Bauern (95 Min.)

Jan ist zwar der dickste, das heißt der größte Bauer im Dorf, aber auch der größte Knauser. Sehr zum Leidwesen seiner Frau Resi. Es sind schon drei Jahre her, dass Jan ihr zuletzt ein Paar neue Schuhe gekauft hat. Da hat es Gretel, die Nachbarin, erheblich besser. Schuhe zu kaufen ist für sie kein Problem. Ihr Mann Toni ist stets bereit, das nötige Kleingeld dafür bereit zu stellen. Wie der Zufall es will, besucht der Schuhmacher Theo eines Tages Jan und Resi. Obwohl er in der Stadt ein florierendes Geschäft besitzt, will er ihnen als „fliegender Händler“ Schuhe verkaufen. Wie nicht anders zu erwarten, stößt er bei Jan damit aber auf Granit. Erst als Theo ihm eine abenteuerlich anmutende Wette anbietet, bei der Jan ein Paar Schuhe „umsonst“ ergattern kann, wird er weich. Diese Wette führt zu absurden Situationen.

Der Ehrendoktorhut

Die beiden Unternehmer Brendel und Kurz blicken auf ein beachtliches Lebenswerk. Sie sind gemachte Leute, besitzen Geld, Macht, Einfluss, und auch bei der Presse bringt man ihnen den Respekt entgegen, den sie – natürlich völlig zu Recht – erwarten. Wobei noch nicht ganz geklärt ist, wer von beiden der Bessere, Wichtigere, Erfolgreichere ist. Etwas fehlt. Ein Titel. Oder ein Orden. Ein „Dr. h.c.“ vielleicht, der auf der Visitenkarte klar macht, wer auf dem Zielfoto des Lebens die Nase vorn hat. Doch wem gebührt eine Ehrung zuerst? Die Unternehmer Brendel und Kurz, alte Rivalen seit Jahren, begeben sich auf einen Wettlauf um Ehrungen und Titel. Und die örtliche Tageszeitung spielt dabei eine höchst zweideutige Rolle

Drei Typen von vorgestern

Goethe, Mozart und Einstein heißen die großen Vorbilder der drei Studentinnen Rita, Miriam und Reni, die sich eine Wohnung teilen. Sie träumen davon, Ihre Idole persönlich kennen zu lernen. Als eines Abends ein seltsames Gewitter aufzieht und der Blitz einschlägt, tauchen die drei berühmten Herren tatsächlich bei den Studentinnen auf und finden dort Unterschlupf. Doch der wahr gewordene Traum erweist sich schnell als Bumerang: Den Studentinnen wird klar, dass die drei Herren unbedingt in Ihre Zeit zurück müssen, damit die Geschichte nicht verändert wird.
Doch wie soll man das anstellen? Nun ist guter Rat teuer…

Heimatfront

Süddeutschland im März 1945. Die Front rückt immer näher. In einem Dorf/kleinen Städtchen führt die verheiratete Eva einen größeren Bauernhof. Evas Mann Walter und ihr Sohn sind im Krieg, die Arbeit auf dem Hof bewältigt sie zusammen mit ihren Kindern, ihrer Schwiegertochter, einer Magd und einem polnischer Zwangsarbeiter. Da quartiert sich eine Einheit der Waffen-SS bei ihr ein, was außer dem etwas einfältigen NSDAP-Ortsgruppenleiter niemanden erfreut. Als dann Evas desertierter Mann plötzlich vor ihr steht, weicht ihre Freude schnell großer Angst. Denn wird Walter entdeckt, droht ihm der Tod. Seine Anwesenheit kann verheimlicht werden, bis es eines Tages zu einer Auseinandersetzung zwischen einem SS-Offizier einerseits und der Magd und dem polnischen Zwangsarbeiter andererseits kommt. Um beide zu retten, gibt Walter seine Tarnung auf – und wird vors Standgericht gestellt.
Das Volksstück zeigt anhand einzelner Schicksale die Nöte, Zwänge, Hoffnungen und das Leid der Menschen, die im März 1945 an der „Heimatfront“ von der Kriegsfurie überrollt werden. Gleichzeitig stellt das Stück die Frage nach der Verantwortung des einzelnen in einer gleichgeschalteten Gesellschaft, in der das Wegsehen, die Verdrängung und der blinde Gehorsam zur bestimmenden Lebenseinstellungen wurden.

Ein Paar zuviel

Anette und Heinz sind seit 24 Jahren verheiratet. Manches in der Beziehung hat sich in dieser Zeit „eingeschliffen“, man lebt mehr neben- als miteinander. So fallen die Verlockungen eines Internet-Flirts auf fruchtbaren Boden. Beide lernen unabhängig voneinander im Chatroom jemanden kennen, den sie sympathisch finden und treffen möchten. Beide lassen sich dabei vom besten Freund bzw. der besten Freundin helfen. Doch verläuft das Treffen ganz anders als erwartet …
Trubel in die Familie bringen aber nicht nur die Eheleute selber, sondern auch ein ferner, etwas ungewöhnlicher Verwandter, der vorübergehend Unterschlupf findet und die neugierige Nachbarin, die ein waches Auge auf die Vorkommnisse in „ihrem“ Mehrfamilienhaus wirft.

Der Machtkampf

Zwei aneinandergrenzende verfeindete Dörfer sollen zu einer Großgemeinde zusammengeschlossen werden. Die beiden bisherigen Ortssprecher wollen Bürgermeister werden. So ist dem korrupten Metzger jedes Mittel recht, sich gegen den geldgierigen Wirt durchzusetzen, um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Als sich der Wahlkampf zu einem lautstarken Machtkampf steigert und zu eskalieren droht, gehen die Frauen in die Offensive.

Das klösterliche Wickelkind

Welch eine Überraschung für die Insassen eines kleinen Klosters: Nachdem die Krippe für das bevorstehende Weihnachtsfest aufgestellt wurde, liegt anstelle des hölzernen Jesuskindes plötzlich ein lebendiges Baby darin! Aus den vier Mönchen werden nun Väter wider Willen, die Windeln wechseln und Milchfläschchen wärmen müssen. Außerdem suchen zwei junge Frauen im Kloster um Hilfe nach. Und schließlich treibt noch ein geheimnisvoller Likörsäufer sein Unwesen, der die für den Verkauf bestimmten Vorräte des Klosters dezimiert

Katharina und das ewige Leben

Schlecht steht es um den heruntergekommenen Sachsenhof. Der Bauer Karl hat seit dem Tod seiner Frau dem Lieben Gott abgeschworen und sich dem Alkohol verschrieben. An einem Lichtmesstag trifft Katharina ein und tritt ihren Dienst als neue Magd an. Schon bald muss sie feststellen, dass auf dem Hof der Teufel Gorbaldus sein Unwesen treibt, der es auf die Seelen der Hofbewohner abgesehen hat. Katharina ist die Einzige, für die der finstere Geselle sichtbar ist! Diesen Umstand macht Gorbaldus sich zunutze.

Müllers Mühle

Der verwitwete Krimiautor Heinz Müller und seine Tochter Sabine kaufen eine alte Mühle vor den Toren eines Städtchens. Heinz Müller will hier seine Schreibblockade überwinden, seine Tochter will aus der Mühle ein Restaurant machen. Die beiden kaufen die Mühle, obwohl für die im Nebengebäude lebende, ehemalige Stallmagd Anna ein Wohnrecht eingeräumt ist. Dadurch kann der Preis gedrückt werden, und da Anna alt und krank ist, wird sie nach Meinung von Vater und Tochter keine sehr lange Belastung darstellen. Da allerdings haben sie sich gewaltig getäuscht. Und nicht nur darin, denn sie fallen einem raffinierten Plan zum Opfer…

Allmächt – Episode II

Maria lebt mit ihrem Vater und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf und führt eine Gastwirtschaft. Die Geschäfte gehen nicht besonders gut, und die Gemeinde hat ein Auge auf ihren Betrieb geworfen, um ihn zu einem modernen Ausflugslokal umzubauen. Maria wehrt sich – und erhält Hilfe von unerwarteter Seite. Denn eines Tages erhält sie Besuch von Allmächt – jenem Außerirdischen, der vor 20 Jahren zum ersten Mal auf der Erde gelandet war. Maria hat eine große Überraschung für ihn parat – aber auch der Besucher aus dem All hütet ein Geheimnis… Allmächt Epiosde II ist eine Fortsetzung der Geschichte „Allmächt“, kann aber auch unabhängig davon gespielt werden – einige Erklärungen – z.B. in einem Programmheft – reichen zum Verständnis.

Die Schneiders-Hochzeit

Die Schneider Schnittig und Kantenmann und ihre Familien sind seit langem befreundet. Ein Schatten fällt allerdings auf diese Freundschaft, als man scheinbar beruflich zu Konkurrenten wird. Das ist vor allem für die Kinder ein Problem, denn die haben inzwischen ihr Herz füreinander entdeckt und wollen eigentlich heiraten. Wenn da nur nicht die neugierige Nachbarin wäre und ständig für Unruhe sorgen würde. Als dann auch noch eine italienische Modeschöpferin und ein französischer Fotograf auftauchen, ist das Chaos perfekt.

Pension Rhönblick

In der Pension „Rhönblick” werden von Anna Moosbacher die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor die ersten Gäste eintreffen. Zu denen gehört die anstrengende Ottilie Zeisig ebenso wie die wohlhabende Gräfin Edelgard von Hohenstein. Verwirrung stiften auch der Schotte Jack McDonnerbälck und der scheinbar schwerhörige Anton Klein, der in geheimer Mission unterwegs ist. Die Verwicklungen nehmen ihren Lauf…

Kaltgestellt

Im Mittelpunkt steht eine Sorte Mensch, über die sich fast jeder schon einmal geärgert hat: die Gaffer. Sie sind immer vorne dran, wenn’s irgendwo brennt oder gekracht hat. Katastrophen sind ihr Hobby, und auf der Suche nach dem ultimativen Kick hat es diesmal eine Schaulustigen-Gruppe in die Berge verschlagen. Sie hoffen, eine Lawine live mitzuerleben – allerdings entwickelt sich der Ausflug eher zum Horrortrip, denn sie werden in der Hütte eingeschneit – zusammen mit drei anderen Menschen. Das Stück verbindet Dramatik und Komik mit einer Portion schwarzen Humor. Am Ende erleben die Gaffer wirklich eine Katastrophe – aber ganz anders als erwartet.

Der Westentaschen-Gigolo

Die Geschichte handelt von der frustrierten und von ihrem Mann schikanierten Ehefrau Frieda, der zwei Freundinnen helfen wollen, ihren Mann zurück zu erobern. Die Methoden der beiden Damen sind allerdings nicht ganz lupenrein. Dadurch entstehen einige Verwirrungen und es entspinnt sich eine Romanze, die nicht vorgesehen war…

Herzlichen Glückwunsch, Julius

In der abgelegenen Hasenmühle wird der 60. Geburtstag des reichen Hausherrn Dr. Julius M. Ruppert gefeiert! Fernab des Trubels der Großstadt will der egoistische und gemeine Kerl dieses Ereignis begehen! Durch eine Autopanne gezwungen, taucht der berühmte fränkische Detektiv Joseph Lauer mit einer Anhalterin in dem Anwesen auf. Da kommt überraschend nach einem Stromausfall der Hausherr zu Tode! Lauer wird gebeten, den Fall aufzuklären. Doch vor lauter Verdächtigen verliert er bald völlig den Überblick. Da geschieht ein zweiter Mord…

Der mit dem King tanzt

Es gibt zahlreiche Epigonen, die den King teils aus Verehrung, teils aus kommerziellen Interessen imitieren. Bei Alwis, Elvis-Fan der ersten Stunde und Wirt eines kleinen Stadthotels, ist es jedoch die wahre, die reine Liebe, die ihn vorantreibt. Selbstverständlich also, dass er an dem stattfindenden Elvis- Wettbewerb teilnimmt. Dieser treibt so allerhand buntes Volk in sein Hotel. Menschen mit Sprachfehlern, Psychosen, übertriebenem Sendungsbedürfnis oder auch starkem ökologischen Bewusstsein. Doch nicht alle eint die Liebe zum King. Unter den illustren Gästen befinden sich auch wahre Spitzbuben: Der türkische Kleinganove mit Defiziten im Satzbau und sein russischer Komplize…

Auf gute Feindschaft

Familie Helmig und Familie Schorrn wohnen seit kurzer Zeit nebeneinander. Die beiden Frauen allerdings kennen sich schon länger, sind allerdings nicht gut aufeinander zu sprechen. Ihre Fehde weitet sich aus zum handfesten Nachbarschaftsstreit! Da hilft es auch nichts, dass sich die beiden Ehemänner eigentlich wunderbar verstehen. Für den Aufbau einer Verteidigungslinie wird von der einen Partei Oberst a. D. August von Hoppel und von der anderen der Schwiegersohn in spe Joachim Eimer, ein Meister der Selbstverteidigung, gewonnen! Doch dann schlägt das Schicksal zu: Zwischen beiden Anwesen werden Reste einer römischen Siedlung gefunden und der Staat meldet einen zweifelhaften Eigenbedarf an!

Geld muss her

Auf dem Bauernhof der Familie Meier ist das Geld knapp. Es werden einschneidende Sparmaßnahmen überlegt, als der Tochter der geniale Einfall kommt, den Vater zu einem Quiz zu schicken. Alle – auch der Pfarrer und die aufdringliche Nachbarin – machen schon Pläne, wie das gewonnene Geld angelegt am besten werden kann. Doch manchmal kommt es eben anders als man denkt…

Herr im Haus bin ich

Familie Vestner will sich einen Zusatzverdienst verschaffen und bietet Fremdenzimmer an. Allerdings gegen den Willen des Hausherrn, der lieber seine Ruhe hätte. Entsprechend unfreundlich empfängt er auch die ersten Gäste. Erst als die fesche Rita anreist, entdeckt er seine Dienstleistungs-Fähigkeiten – sehr zum Leidwesen seiner Frau. Doch Rita ist nicht der einzige Gast, mit dem sich die überforderten Neu-Vermieter herumschlagen müssen.

Allmächt

Der Gastwirt und Jäger Helmut stößt eines Abends auf der Jagd auf einen sonderbaren Zeitgenossen. Der ist komisch angezogen, sieht „blau“ aus und spricht zunächst kein Wort Deutsch. Helmut nimmt ihn mit nach hause und löst damit ein mittleres Beben aus: denn „Allmächt“, so heißt der Unbekannte inzwischen, kommt von einem anderen Stern. Als sich herausstellt, dass Allmächt auf Asylsuche für sein ganzes Volk ist, kippt die anfangs freundliche Stimmung schnell in Feindseligkeit um. Allmächt ist dank eines magischen Steines zwar eigentlich unbesiegbar, doch seine Gegner machen sich seine Schwäche zunutze: er verträgt keinen Alkohol.

Beim Franko ist was los

Franz ist Witwer und hat 2 Töchter. Er führt eine deutsche Gastwirtschaft. Doch immer, wenn er italienische Wochen veranstaltet, verwandelt er sich in den temperamentvollen Franco. Und in diesen „verguckt“ sich Maria, ein weiblicher Gast mit einer Schwäche für Italien. Nun hat Franz alias Franco ein Problem, das dadurch noch größer wird, dass die örtliche Theatergruppe bei ihm ihr neues Stück probt – und der Inhalt top geheim ist.